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McDonald's hat ein Umsatz-Problem - mit dieser Neuheit änderte ein Unternehmer alles

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Mit einem derart überragenden Erfolg bei der Neueröffnung seines McDonald's-Restaurants hatte der Unternehmer Chris Habiger nicht gerechnet: Am 4. August öffnete sein "McDonald's der Zukunft" in St. Joseph im US-Bundesstaat Missouri Tausenden gespannten Besuchern die Tür. Bald bildeten sich sowohl im Restaurant wie auch beim Drive-Thru lange Schlangen.

Der Grund: Habiger hat das Konzept der Fast-Food-Kette vollkommen erneuert. In seinem McDonald's kann man nun sein Menü an einem Automaten zusammenstellen - und zwar individuell.

Pommes, so viel man will

Auch die Zutaten für Burger und Sandwiches kann man selbst bestimmen - und wer ein individuell zusammengestelltes Sandwich bestellt, bekommt dazu "endlos" Pommes. Ja, ihr habt richtig gehört - in diesem Fall darf man so viel Pommes essen, wie man will.

Damit nicht genug: Es gibt auch ein Dessert-Büffet, an dem man die Toppings für seinen Waffeln aussuchen kann und bequeme Stühle mit Armlehnen und Sofas. Mit diesen Extras ist Habigers Restaurant kaum mehr mit einem üblichen McDonald's vergleichbar.

Kein Wunder, dass die Gäste Habiger die Bude einrannten. Der hatte extra für die Eröffnung sein Personal um 100 Mann aufgestockt - aber auch so konnte der Ansturm kaum bewältigt werden. Schon um halb zwei nachmittags musste ein Bestell-Stopp eingelegt werden, damit die Angestellten die ganzen Aufträge abarbeiten konnten.

Habigers Konzept könnte McDonald's retten

Habiger sagte der lokalen Zeitung "The Kansas City Star": "Ich bin ein Unternehmer und da muss man kreativ und risikofreudig sein. Die Nachfrage ist unglaublich hoch und wir tun unser Bestes, um die Wünsche unserer Kunden so schnell wie möglich zu befriedigen. Es ist großartig, dass so viele Leute sich für den McDonald's der Zukunft interessieren."

Habigers Konzept ist deshalb so spannend, weil McDonald's zuletzt Umsatzeinbußen hinnehmen musste. Der Burgerbrater verstrickte sich in einige Skandale und entspricht nicht mehr dem Zeitgeist - viele Leute, vor allem junge Menschen, legen immer mehr Wert auf Qualität und große Auswahl statt niedriger Preise. Dem wird Habiger mit seinen individuell zusammenstellbaren Burgern gerecht - und reizt auch die Schnäppchenjäger mit seinem Pommes-Angebot.

Ob ein ähnliches Konzept bald von anderen McDonald's-Restaurants übernommen wird - auch in Deutschland - bleibt abzuwarten. Die Idee, so viel Pommes essen zu können, wie man will, klingt jedenfalls einladend.

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(tos)