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In Basel werden Pokémon-Spieler gejagt – dahinter steckt ein cleverer Plan

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PIKACHU
In Basel werden Pokémon-Spieler gejagt. | Harrison Hill via Getty Images
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Vorsicht Pokéball-Attacke! In Basel müssen Pokémon-Spieler neuerdings bei ihren Suchaktionen auf Angriffe aus dem Hinterhalt gefasst sein.

So stoppt plötzlich ein weißer Lieferwagen, vier lebensgroße Pikachus werfen oder schießen mit einem Riesenkatapult überdimensionierte Gummibälle auf Spieler, die in ihre Mobilgeräte vertieft sind.

Zum Thema: Liebe Pokémon-Hasser, an euch sieht man, was Deutschlands Problem ist

Ein Spieler sitzt zum Besipiel an einem Brunnen, dann – Zack! – wird er abgeschossen und fällt ins Wasser. Das kann passieren, wenn man sich mit der Stadt Basel anlegt. Doch die als Pokémons verkleideten Menschen sind nicht böswillig, sondern Teil einer inszenierten Baseler PR-Aktion.

Keine wirkliche Jagd, sondern PR

"Pokémon - the Revenge" ("Die Rache der Pokémons") heißt die Tourismuswerbung. Sie will mit diesem PR-Gag mehr junge Leute in die Schweizer Großstadt am Rheinknie locken.

Scheinbar mit Erfolg: Der Werbeclip, der wie nebenbei auch Basler Sehenswürdigkeiten von der schönen Altstadt bis zum Tinguely-Brunnen zeigt, wurde rasch zum Internet-Hit. Bei Facebook kam das Video am Freitagmittag bereits auf über 66 Millionen Aufrufe.

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(cho)