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Clint Eastwood beschimpft Trump-Kritiker als "Pussys"

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EASTWOOD
Clint Eastwood will lieber Donald Trump als Hillary Clinton wählen | Jason Reed / Reuters
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  • Clint Eastwood teilt gegen Trump-Kritiker aus
  • Der Hollywood-Star beklagt eine Kultur der "politischen Korrektheit"

In einem Interview mit dem US-Magazin "Esquire" hat Clint Eastwood über die Präsidentschaftswahl in den USA gesprochen.

Der Schauspieler war zusammen mit seinem Sohn Scott eingeladen, doch zwischenzeitlich drehte sich das Gespräch nur um Clint Eastwood und seine politischen Ansichten.

Eastwood ist spätestens seit seinem Auftritt auf dem Konvent der Partei im Jahr 2012 als Unterstützer der Republikaner bekannt. Im Interview widersprach Eastwood nun der Aussage, er würde den diesjährigen Kandidaten Donald Trump unterstützen.

Eastwood nervt die "politische Korrektheit"

Aber von Trump distanzieren wollte er sich auch nicht. Eastwood lobte, dass Trump seine Meinung klar ausdrücken könne. Allerdings Rede er auch manchmal "dummes Zeug".

Was Eastwood im Umgang mit dem republikanischen Spitzenkandidaten nervt, wie er sagt, ist die "politische Korrektheit".

Er bezeichnete die aktuelle Generation als "Pussy Generation" und widersprach der Ansicht, dass Trump rassistisch sei.

Diese öffentliche Meinung sei erst durch den Fall mit einem Richter zustande gekommen, den Trump aufgrund seiner mexikanischen Herkunft als befangen bezeichnete.

Der 86-Jährige will Trump wählen

Der viermalige Oscar-Gewinner empfahl im Interview: "Just fucking get over it." Und als er im Interview gefragt wurde, wen er von den beiden Kandidaten, Donald Trump oder Hillary Clinton, bevorzugen würde, sprach er sich klar für Trump aus.

In den sozialen Medien sorgte das Interview für Diskussionen. Laut dem Onlineanalyse Unternehmen Zoomph waren mehr als die Hälfte der Reaktionen auf die Aussagen Eastwoods negativ - die Meinung zum Hollywood-Star ist also so gespalten wie das Land selbst.

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