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Tatort-Kommissar Miroslav Nemec schreibt seinen eigenen Krimi

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Hat sich seinen eigenen Tatort geschaffen: Miroslav Nemec

Was passiert, wenn Schauspieler Miroslav Nemec, den viele als Ivo Batic aus dem Münchner "Tatort" kennen, auf "echte Leichen" trifft? Genau das Szenario spielt der TV-Star in "Die Toten von der Falkneralm: Mein erster Fall" (Albrecht Knaus Verlag, 256 Seiten, 19,99 Euro) durch. Nemec soll bei einem "Mörderischen Wochenende" aus einem Krimi lesen und über "Mord in Fiktion und Wirklichkeit" diskutieren. Und so fährt er in das Berghotel "Falkneralm", zu dem nur eine einsame Seilbahn führt. Und bald reißt auch diese Verbindung zur Außenwelt ab: Ein gewaltiger Gewittersturm kommt auf - und drei Hotelgäste währenddessen um. Nemec stellt seine eigenen Ermittlungen an... Was dabei rauskommt, erfahren die Leser ab dem 15. August. Am 10. September stellt Nemec im Rahmen des Krimifestivals München seinen ersten Kriminalroman zudem im Circus-Krone-Bau vor.

Mehr Spannung

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Nemec ist aber nicht der einzige, der für Spannung sorgt. Mit "Todesmärchen" (15.8., Goldmann, 544 Seiten, 9,99 Euro) bringt Andreas Gruber einen neuen Thriller heraus: In Bern wird die kunstvoll drapierte Leiche einer Frau gefunden, in deren Haut der Mörder ein geheimnisvolles Zeichen geritzt hat. Sie bleibt nicht sein einziges Opfer. Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und BKA-Kommissarin Sabine Nemez lassen sich auf eine blutige Schnitzeljagd ein - doch der Killer scheint ihnen immer einen Schritt voraus.

Einen neuen Fall hat auch Julia Durant. In "Der Fänger" (22.8., Knaur TB, 448 Seiten, 9,99 Euro) von Andreas Franz und Daniel Holbe wird In einem Waldstück bei Frankfurt die Leiche eines Sexualstraftäters gefunden, der seit Jahren als vermisst galt. Die Ermittlungen ergeben, dass der Mann zwar mehrfach verdächtigt, doch nie verurteilt wurde. In den Akten tauchen immer wieder derselbe Richter und dieselben Anwälte auf - Zufall? Nils Trojan hat es dagegen in "Der Traummacher" (22.8., Goldmann, 384 Seiten, 14,99 Euro) von Max Bentow mit dem schwärzesten Abgrund zu tun, in den er je geblickt hat. In Berlin gibt es eine Reihe bestialischer Morde...

Neues Buch von Natascha Kampusch

Sie hat vor kurzem in Österreich ein großes TV-Interview gegeben, am 12. August erscheint von Natascha Kampusch auch ein neues Buch: "10 Jahre Freiheit" (List Hardcover, 240 Seiten, 19,99 Euro). Sie hatte geglaubt, mit ihrer Selbstbefreiung beginne ein völlig neues Leben voller Energie und Chancen, sagt sie. Stattdessen wurde sie immer wieder dazu gezwungen, in ihre dunkle Vergangenheit einzutauchen. Zehn Jahre nach ihrer Flucht erzählt Kampusch erstmals, wie schwer sie es hatte, ihre Rolle zu finden - und warum sie den Glauben an das Gute im Menschen trotz allem nicht verloren hat.

"Sitzen ist das neue Rauchen"

Untersuchungen zeigen, dass zu viel Sitzen zur Entstehung einer Vielzahl von Erkrankungen beitragen kann: Darin geht es in "Sitzen ist das neue Rauchen" (15.8., Riva, 400 Seiten, 34,99 Euro) von Kelly Starrett. "Dieses Buch hilft allen, die viel sitzen, egal ob sie ihre Leistung am Arbeitsplatz oder jenseits davon verbessern, Gewicht verlieren oder einfach nur schmerzfrei leben wollen", heißt es. Hilfreich könnte auch der schwedische Bestseller "Lerne zu leben: Einfach und sorgenfrei" (8.8., Mosaik, 240 Seiten, 16,99 Euro) werden. Darin zeigen Susan und Mats Billmark, wie es ihnen gelang, aus Stress und Erschöpfung herauszufinden, und welche Techniken ihnen bis heute dabei helfen, entspannt, sorgenfrei und auf die Gegenwart konzentriert zu leben.