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Aus diesem Grund postet eine Polizistin ein fürchterliches Unfallfoto

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Wann immer ein Unfall passiert, wird die Polizei alarmiert. So auch in Commerce im US-Bundesstaat Georgia. Als dort zwei Autos zusammenkrachten, rückten die Einsatzkräfte an.

Die Polizistin Kay Denton schoss sogar ein Foto und veröffentlichte es bei Facebook. Doch es ist kein normales Unfallbild. Es zeigt ihre Kollegin, die auf dem Boden liegt - und etwas Wunderschönes macht.

Dentons Worte zu dem Bild sind entsprechend rührend:

Wegen all der "Anti-Polizei"-Propaganda, die in den Medien verbreitet wird, all den "Bad Cop"-Geschichten und all den Geschichten über rassistische Probleme, wollte ich DAS hier teilen.

Das ist ein Bild einer Unfallstelle auf der I-85. Wenn du genauer hinschaust, kannst du links von dem Auto eine Polizisten auf dem Boden liegen sehen. Sie war nicht verletzt. Sie kümmerte sich um ein Kind, das bei dem Unfall verletzt wurde.

Dieses Kind war ein achtjähriger, schwarzer Junge, der zu Tode erschreckt war und innere Verletzungen hatte. Die Polizistin lag mit dem Kind auf dem Boden, wiegte seinen Kopf in ihrer Hand und beruhigte ihn.

Als wir herausfanden, dass es auch noch der Geburtstag des Jungen war, sang die Polizistin ihm ein Lied. Auf einmal griff der Junge nach der Polizistin und tätschelte ihren Kopf - dann spielte er mit ihren Haaren.

DAS ist der Grund, wieso ich Polizistin geworden bin. Um Menschen zu helfen, um für sie da zu sein, egal unter welchen Umständen und egal welche Hautfarbe sie haben.

Ich bete, dass dieser hübsche kleine Junge okay ist, und ich danke Gott dafür, dass ich mit solchen mitfühlenden und liebevollen Kollegen zusammenarbeiten darf. Es macht mich stolz, eure Ausbilderin zu sein.

via GIPHY

In den USA tobt derzeit eine Rassismus-Debatte. Die Fälle von Polizeigewalt gegen Schwarze häufen sich. Zuletzt wurde im Juli ein schwarzer Mann in Baton Rouge (US-Bundesstaat Louisiana) erschossen - das, obwohl zwei weiße Polizisten ihn bereits am Boden gesichert hatten.

Die internationale Anti-Rassismus-Bewegung "Black Lives Matter" schrieben nach dem Fall knapp: "Es reicht." Twitter-Nutzer auf der ganzen Welt waren schockiert und nutzten den Hashtag #BlackLivesMatter, um ihrer Empörung eine Stimme zu verleihen.

Die Polizistin Day Kenton bewies mit ihrem rührenden Facebook-Post, wie falsch es wäre, alle US-Polizisten über einen Kamm zu scheren.

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(cho)