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Die Ärzte hatten ihren kleinen Sohn schon aufgegeben - da fing die Mutter an, ihn zu wiegen

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Die US-Amerikanerin Karen Wollman freute sich mit ihrem Mann Brian auf ihr drittes Kind, als die Ärzte bei einer Ultraschalluntersuchung feststellten, dass ihr ungeborener Sohn nicht nur vom Down-Syndrom betroffen ist, sondern auch an Hydrops fetalis leidet. Bei dieser schweren Krankheit sammelt sich Flüssigkeit im Körper des Fötus an.

Dementsprechend schlecht war die Prognose der Mediziner: Das Paar solle damit rechnen, dass ihr Sohn nicht lebend auf die Welt kommen würde. Doch Wollman wollte sich mit dieser niederschmetternden Nachricht nicht abfinden. Immer wieder sang sie für das ungeborene Baby in ihrem Bauch das Lied "This Little Light Of Mine“.

Die Ärzte führten einen Notkaiserschnitt in der 35. Woche durch

Schließlich entschieden sich die Ärzte in der 35. Schwangerschaftswoche dazu, das Kind per Notkaiserschnitt auf die Welt zu holen, wie der YouTube-Sender "Amazing Vine" berichtete. Da die Mediziner nicht erwarteten, dass der kleine Renner lange überleben würde, fragten sie Wollman, ob sie irgendwelche letzten Wünsche für ihren Sohn habe.

Das hatte sie: Die junge Mutter wollte ihr Neugeborenes in ihren Armen wiegen. Sie brachte ihren Schaukelstuhl an Renners Bettchen und wiegte ihren Sohn in ihren Armen. Karen wollte unbedingt einen Mutter-Sohn-Moment in Erinnerung behalten, auch wenn er nicht lange dauern würde. Doch dann geschah ein Wunder, wie die Eltern später im Interview mit "Amazing Vine" berichteten.

Mit Renners Entwicklung hatte niemand gerechnet

Nachdem Wollman das schwerkranke Kind für einige Stunden gehalten hatte, verbesserte sich sein Zustand. In den nächsten Tagen und Wochen machte der Kleine immer größere Fortschritte und konnte nach einem halben Jahr schließlich nach Hause entlassen werden.

„Es vergeht kein Tag, an dem wir nicht dankbar sind“, sagte die überglückliche Mutter des heute fast Zweijährigen zu "Amazing Vine".

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(lm)