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Nach massiver Kritik: Hochrangige Republikaner bereiten sich auf Trump-Rückzug vor

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TRUMP
Nach massiver Kritik: Hochrangige Republikaner bereiten sich auf Trump-Rückzug vor | MOLLY RILEY via Getty Images
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  • Hochrangige Republikaner sollen sich auf einen Rückzug Donald Trumps vorbereiten
  • Die Partei ist tief gespalten

Es sind brisante Spekulationen: Wie der US-Fernsehsender ABC News berichtet, sollen hochrangige Republikaner derzeit darüber beraten, was zu tun sei, wenn Donald Trump seine Kandidatur zurückzieht. Im Klartext heißt das: Die Partei bereitet sich auf ein Hinschmeißen ihres umstrittenen Präsidentschaftskandidaten vor.

Die Republikaner seien „frustriert und verwirrt von Trumps unberechenbarem Verhalten“, will ABC News aus Parteikreisen erfahren haben. Die Vorbereitung für den unwahrscheinlichen Rückzug des Populisten könnte also eine Vorsichtsmaßnahme sein.

Trump sieht sich derzeit zunehmend in der Defensive. Besonders seine Aussagen über die Eltern des im Irakkrieg gefallenen muslimischen US-Soldaten Humayun Khan sorgten für einen regelrechten Empörungssturm in den USA und über die Landesgrenzen hinaus.

Rücktritt müsste von Trump ausgehen

Frankreichs Staatspräsident François Hollande attackierte Trump am Mittwoch scharf. Die „Exzesse“ des Präsidentenanwärters erzeugten bei ihm ein „Gefühl des Brechreizes“.

Auch in seiner Partei ist Trump hochumstritten. Paul Ryan und Senator John McCain hatten Donald Trump ihre Unterstützung zunächst versagt, nun legt der Präsidentschaftskandidat der Republikaner nach: In ihren Vorwahlen müssen sie ohne seine Hilfe auskommen. Die Republikaner sind gespalten wie nie.

Verfahren ist komplex

Sollte Trump tatsächlich abtreten, muss das aus freien Stücken passieren. Denn es gibt keinen Mechanismus, mit dem eine Nominierung zurückgezogen werden kann.

Danach müssten die 168 Mitglieder des Republican National Committee einen Nachfolger küren - in einem komplexen Verfahren.

Ein Justizexperte der Republikaner soll der Parteispitze erklärt haben, ein Rücktritt müsse wenn dann bis Anfang September bekanntgegeben werden. Die Präsidentschaftswahl ist im November.

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