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Was diese junge Frau im Internet tat, beschäftigt das FBI und den russischen Präsidenten

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Was diese junge Frau im Internet tat, beschäftigt jetzt das FBI und den russischen Präsidenten | Vk.com
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Sieht man Bilder der 25-jährigen Olga Komova, so wirkt sie eher wie ein Bikinimodel als wie eine Kriminelle. Lasziv rekelt sie sich auf den Fotos, die sie von sich in sozialen Netzwerken veröffentlichte, am thailändischen Strand.

Was der Betrachter nicht ahnt: Komova soll Teil einer kriminellen Vereinigung sein. Das FBI ermittelt gegen sie, thailändische Behörden haben die hübsche Dame bereits an die USA ausgeliefert. Und so einen diplomatischen Eklat zwischen US-Regierung und russischem Kreml verursacht.

Das Doppelleben der hübschen Russin

Aber erst Mal langsam. Olga Komova arbeitete auf der thailändischen Insel Kho Chang in einem Wellness-Hotel. Kollegen beschrieben die junge Russin als „reizend“ und „freundlich“.

Doch: Sie führte wohl ein Doppelleben. Vergangenen Monat verhaftete die thailändische Polizei Komova und ihren Partner Dmitry Ukrainsk auf Geheiß des FBI. Die Beiden sollen entscheidende Figuren in einem internationalen Geldwäschering sein.

Über zahlreiche Kreditkarten und Bankkonten sollen die Russen Geld gewaschen haben, das Cyber-Kriminelle vorher erbeuteten.

Paar soll Konten geplündert haben

Außerdem sollen sie so genannte Malware per E-Mail an tausende Nutzer weltweit versandt haben, um so Zugriff auf deren Konten zu bekommen. Opfer seien nicht nur US-Amerikaner und Briten, sondern auch italienische und deutsche Kontoinhaber gewesen.

Mit den Daten der Opfer soll das Ganoven-Paar dann Konten geplündert und das Geld auf ihre eigenen Bankkonten transferiert haben.

Insgesamt geht es um umgerechnet etwa 25 Millionen Euro.

Auch im Kreml ist die Geschichte ein Thema

Der Fall wurde jetzt sogar zu einem Politikum. Die russische Regierung um Präsident Wladimir Putin echauffierte sich über das Vorgehen der US-Behörden. So wandte sich der russische Außenminister Sergei Lavrov direkt an die thailändische Regierung.

Er fordert diese auf, in Zukunft keine russischen Staatsbürger mehr an die USA auszuliefern.

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(sk)