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Ein junger Mann war sechs Minuten lang tot - darum sucht er jetzt einen Fremden

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EMERGENCY
Hospital workers rushing with patient on gurney | Paul Harizan via Getty Images
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Wer einen Herzinfarkt erleidet, braucht sofort Hilfe - denn wenn das Herz nicht mehr pumpt, geht es um Leben und Tod. Diese schreckliche Erfahrung musste auch Stephan aus Köln machen, als er mit seinem Freund eine Mülldeponie besuchte.

Auf einmal blieb sein Herz stehen. Geistesgegenwärtig eilte ein Fremder ihm zu Hilfe - und startete Wiederbelebungsmaßnahmen. Sechs Minuten war Stephan tot. Dank seinem Retter wachte er wieder auf.

Doch der war zu diesem Zeitpunkt schon wieder weg. Und er wollte nicht einmal ein Dankeschön für seine heldenhafte Tat - die war für ihn einfach nur selbstverständlich.

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Dem Kölner reicht das aber nicht. Er möchte seinem Helden persönlich danken und sucht ihn nun in einem emotionalen Facebook-Post. "Mir ist es ein wirkliches Bedürfnis, dir wenigstens einmal die Hand zu schütteln und "Danke" zu sagen, denn dass ich noch lebe, verdanke ich dir", schreibt der Überlebende.

Der Facebook-Beitrag wurde bereits über 1.300 Mal (Stand: 2. August, 10.40 Uhr) geteilt. Alle wollen Stephan dabei helfen, seinen Schutzengel zu finden.

In vielen Fällen kündigt sich ein Herzinfarkt schon eher an - in einigen Fällen können Patienten die Symptome schon bis zu einer Woche im Voraus feststellen.

So sind Halsschmerzen oder Schmerzen im Oberbauch oft verfrühte Symptome.

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(cho)