Huffpost Germany

Schlagerstar Gabalier ätzt gegen Merkel: "Deutschland geht den Bach runter"

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken

Der österreichische Schlagerstar Andreas Gabalier hat sich zur aktuellen politischen Situation geäußert. Der österreichische Sänger performte vor rund 70.000 begeisterten Zuschauern in München und machte nicht nur mit seiner Musik Stimmung.

Er würde beobachten wie "das Land den Bach runter gehe“ und mache sich erhebliche Sorgen. Verantwortlich macht er Bundeskanzlerin Angela Merkel. Das teilte er seinen Zuschauern inmitten der Gesangseinlagen mit.

Gabalier erfreut sich im deutschsprachigen Raum großer Beliebtheit dank Hits wie "Hulapalu" und "I sing a Liad für Di". Selbst sieht er sich offenbar aber auch als politisches Sprachrohr.

Gabalier sorgte bereits früher für politische Eklats

Der volkstümliche Sänger machte bereits in der Vergangenheit auch abseits der Musik auf sich aufmerksam. Er ließ 2014 in seiner Performance der österreichischen Hymne die seit 2012 verankerte Ergänzung "großen Töchter“ zur Ursprungsformulierung "Heimat bist du, große Söhne" einfach weg.

Daraufhin wurde er von verschiedenen Initiativen und Politikern als Frauenfeind beschuldigt. Gabalier sagte der "Rheinischen Post", dass er für Gleichberechtigung sei, dass aber "dieser Gender-Wahn“ beendet werden müsse.

Mit der Aussage, dass Homosexuelle „diese Sexualität nicht ganz so breit in der Öffentlichkeit austreten müssen“ geriet der Sänger auch 2015 in die Schlagzeilen.

Gabalier will auf Deutsche "aufpassen"

In diesem Jahr ist nun die deutsche Politik ins Visier von Gabalier geraten, wie die Online-Ausgabe der Tageszeitung "Heute" berichtet.

Die momentane Situation sei „ein tierisches Problem“ äußerte er sich vor dem Publikum im Olympiastadium. Er sprach über die aktuelle von Angst geprägte Stimmung und versprach seinen Fans"Ich muss auf euch aufpassen.“

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2016-07-11-1468249306-1333267-umfrage.jpg

Hier geht es zur Umfrage.


Flüchtlingskrise: Helft den Helfern!

Die Flüchtlingskrise bewegt die Deutschen wie kein anderes Thema. Viele blicken fassungslos auf das, was sich an Europas Grenzen abspielt. Auf das Leiden und die Nöte der Hilfesuchenden.

Dabei gibt es zahlreiche Menschen und Organisationen, die vor Ort helfen, die Probleme zu lösen. Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post spannende Projekte, die ihr direkt unterstützen könnt.

In einem großangelegten Projekt hilft der Verein SyrienHilfe e.V. vor Ort Menschen in Not, die ihre Heimat nicht verlassen können oder wollen. Seit 2012 setzen sich Ärzte, Ingenieure, Archäologen, Lehrer und Künstler in dem Bürgerkriegsland dafür ein, dass die Bevölkerung in ihrem eigenen Land ein würdevolles Leben führen kann.

Der Verein betreut Waisenkinder, organisiert medizinische Versorgung für Behinderte und chronisch Kranke und finanziert Lebensmittel und Unterkünfte.

Unterstütze sie jetzt auf www.zusammen-für-flüchtlinge.de, der zentralen Plattform für Projekte in der Flüchtlingshilfe von betterplace.org.

Willst auch Du Spenden für Dein soziales gemeinnütziges Projekt sammeln? Dann registriere Dich und Dein Projekt jetzt auf betterplace.org.

(pb)