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Umwelt schützen – mit diesen sieben einfachen Tipps hast Du im Alltag alles richtig gemacht

Veröffentlicht: Aktualisiert:
MLL
jenschilner/ foap
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Die Energiewende, der Klimawandel oder CO2-Reduktion werden fortlaufend in den Medien diskutiert. Bei solchen Dimensionen vergisst man leicht, dass Umweltschutz bereits im Kleinen anfängt. Dabei kennen wir die Tipps alle, sie sind nichts Neues, wir müssen sie uns nur bewusstmachen. Dafür liefern wir euch sieben Gelegenheiten für Umweltschutz im Alltag, die jeder ganz einfach ergreifen kann – präsentiert von BRITA, dem Spezialisten für Trinkwasseroptimierung.

1. Auf Plastiktüten verzichten

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Hand aufs Herz – wie lange benutzt Du eine Plastiktüte? Einen Einkauf lang? Dann wird sie vielleicht noch einmal als Mülltüte zweckentfremdet. So kommst Du höchstens auf ein paar Stunden Einsatzzeit. Danach bleibt die Tüte allerdings bis zu 400 Jahre der Erde erhalten – als Abfall!

Alternativ kann die Tüte zwar verbrannt werden, aber während dieses Prozesses werden schädliche Stoffe wie Formaldehyd eingesetzt. Und auch schon bei der Herstellung der Tüte wird umweltschädliches Erdöl genutzt. Im Grunde, fragt man sich da doch, was spricht überhaupt noch für die Plastiktüte? Ihr Aussehen? Wohl kaum! Also, lieber einmal Geld in den guten alten Korb, einen Jutebeutel oder eine wiederverwendbare und faltbare Tragetasche investieren. Jede dieser drei Möglichkeiten ist weitaus zeitgemäßer als die Plastiktüte.

2. Regional und saisonal einkaufen

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Wieso schonen wir die Umwelt, wenn wir regional und saisonal einkaufen? – Weil die Wege zwischen Erzeugern und Verbrauchern deutlich kürzer sind als aus Übersee. Lebensmittel aus der eigenen Region stammen meistens aus einem Radius von bis zu 200 Kilometern Entfernung. Nach einer Studie der Universität Bonn erhöht der weite Transport im Containerschiff aus beispielsweise Neuseeland die CO2-Belastung pro Kilogramm Äpfel um ein Viertel. Daher kommen kurze Anfahrtswege – am besten auf dem Rad oder zu Fuß – unserer Umwelt zugute. Der regionale Einkauf bindet uns zwar an hiesige die Saison – aber mal ehrlich: Weswegen freuen wir uns denn so auf die Spargelzeit im Mai oder Kirschen im Sommer? Eben drum: Saison-Ernten machen am meisten Spaß!

3. Auf Plastikflaschen verzichten: Wasser zu Hause filtern

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Leitungswasser hat in Deutschland eine sehr gute Qualität. Also nutzt das Potential für Euch zuhause. Wem dabei unerwünschte Stoffe wie Chlor oder Kalk Sorgen bereiten, für den gibt es eine sehr gute Lösung: Den Tischwasserfilter von BRITA, denn die integrierte Filterkartusche erzielt bestmöglichen Geschmack von kühlem Leitungswasser ohne geschmacksbeeinträchtigende Inhaltsstoffe.

Wenn du wissen willst, wie kalkhaltig dein Leitungswasser ist, bestelle hier kostenfrei den Wasserhärte-Teststreifen.

Eine Filterkartusche hält im Schnitt vier Wochen und für 100 Liter gefiltertes Wasser. Die BRITA Wasserfilter passen übrigens in fast jede Kühlschranktür. Anstrengendes Kisten schleppen, der Müll durch Plastikflaschen und ständiger Einkauf neuer Getränke – alles hinfällig. Und um das Recycling der gebrauchten Filterkartuschen kümmert sich BRITA kostenlos.

4. Mehrwegbehälter verwenden – am besten ausnahmslos

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Der Coffee-to-go gehört für die meisten von uns doch irgendwie zum Alltag. Mindestens einmal am Tag gönnen wir uns den etwas teureren Kaffee von der gastronomischen Theke, der uns den Weg von der oder zur Arbeit versüßen soll. Aber denken wir dabei eigentlich auch an die Umwelt? Laut einer Studie der Deutschen Umwelthilfe von 2015 landen allein in Deutschland 320.000 Kaffeebecher stündlich im Müll. Das heißt nicht, dass wir in Zukunft auf unser Käffchen im Gehen verzichten müssen. Die Lösung ist so einfach und hält den Inhalt viel länger warm als jede Pappe. Mehrwegbehälter – die gibt’s in allen Farben und Designs. Und manche Coffee-Shops verkaufen den Kaffee sogar günstiger, wenn ihr euren eigenen verschließbaren Becher mitbringt.

5. Standby-Modi abgewöhnen

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Ist der Verbrauch von Strom wirklich soviel höher, wenn das Gerät im Standby-Modus ist? Die Frage ist auf jeden Fall berechtigt und lässt sich deutlich beantworten: Ja. Laut Umweltbundesamt betragen die Leerlaufverluste durch Standby allein in Deutschland mehr als jährlich 22 Milliarden KWh. Da lohnt sich das Ausschalten Deiner Geräte oder die Installation von Stromsteckerschaltern oder Kippschaltern in gleich doppelter Hinsicht: Du schonst damit die Umwelt und gleichzeitig Deinen Kontostand. Das Umweltbundesamt sagt nämlich auch, dass durch das Ausschalten der Standby-Modi durchschnittlich pro Haushalt mehr als 80 Euro im Jahr gespart werden können.

6. Bewusst Lüften und Heizen – jeden Tag

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Für ein gesundes Raumklima und gleichzeitig niedrigen Energieverbrauch sollest Du drei- bis viermal am Tag Stoßlüften, jeweils zehn Minuten. Das hat zum Vorteil, dass nur die Wärme der verbrauchten Raumluft entweicht, nicht aber die aus Boden, Wänden oder festen Stoffen. Dauerhaft angekippte Fenster dagegen erhöhen den Energieverbrauch und sorgen für mehr Feuchtigkeit in den Räumen, was im schlimmsten Fall zu Schimmelbefall führen kann.

Um Feuchtigkeit möglichst schnell aus den Räumen zu bekommen, sollte nach dem Duschen, Kochen oder dem Wischen der Böden ebenfalls gelüftet werden. Dabei immer die Innentüren verschlossen halten, wie beispielsweise die vom Badezimmer. Aber nicht nur beim Baden wird Luftfeuchtigkeit freigesetzt. Laut degewo, dem größten Berliner Wohnungsunternehmen, setzt der Mensch allein pro Nacht über Haut- und Atemluft etwa einen Liter Wasser frei. Diese Form der Luftbefeuchtung ist nicht schädlich, sie verbessert sogar das Raumklima. Daher lohnt es sich auch Zimmerpflanzen als natürliche Luftbefeuchter einzusetzen – solange regelmäßig gelüftet wird.

Richtiges heizen bedeutet gleichmäßig heizen – daher auch selten genutzte Räume auf niedriger Heizstufe laufen lassen und dabei die Türen schließen. Heizungen sollten regelmäßig entlüftet werden. Übrigens, die richtige Raumtemperatur liegt bei 21 Grad Celsius. In Dielen und Schlafräumen sind es bis zu 18 Grad, in Badezimmern nicht mehr als 24.

7. Mehr selbst kochen für einen geringeren CO2-Ausstoß

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Laut Global Carbon Atlas steht Deutschland noch immer an sechster Stelle, wenn es um die Länder mit der größten Emission von Kohlenstoffdioxid geht. Was hat das nun mit heimischen Kochfertigkeiten zu tun? Weder im Restaurant noch in einem Imbiss bestimmst Du Zutaten und Vorgehensweisen in der Küche. Dabei sind die ziemlich wichtig. Nur zuhause kannst Du Einfluss darauf nehmen.

Verwende also regionale Produkte. Denn insgesamt wird ein Viertel der weltweiten Treibhausgasemissionen durch die industrielle Produktion von Lebensmitteln verursacht. Ganz abgesehen von den langen Anfahrtswegen der Importgüter aus Übersee. Aber allein schon das Kochen mit Deckel auf dem Topf, schont den CO2-Ausstoß. Achte auf einen geringen Energieaufwand, heize deinen Backofen nicht unnötig lange vor und verursache so wenig Abfall wie möglich.

Die Reduktion von Fleisch- und Milchprodukten in deiner Küche sorgt ebenfalls für eine bessere CO2-Bilanz. Denn laut der UN-Welternährungsorganisation gehen bis zu 18 Prozent der Treibhausgase auf Viehzucht zurück. Im Umkehrschluss heißt das also: Je natürlicher und unprozessierter die Zutaten beim Kochen sind, desto kleiner ist dein CO2-Abdruck.