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SPD-Fraktionschef Oppermann verteidigt Merkel

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OPPERMANN
Parliamentary faction leader of Germany's Social Democratic Party (SPD) Thomas Oppermann speaks to the media before a faction meeting in Berlin, February 18, 2014. Chancellor Angela Merkel will meet leaders of her coalition partners, the Social Democrats (SPD) and Christian Social Union (CSU), on Tuesday to try to resolve a crisis over the forced exit of a conservative minister. REUTERS/Thomas Peter (GERMANY - Tags: POLITICS) | Thomas Peter / Reuters
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  • Prominente Unterstützung bekommt die Kanzlerin nicht aus der Union, sondern der SPD

SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann hat den CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer scharf kritisiert, weil dieser in der Flüchtlingspolitik erneut deutlich auf Distanz zur Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gegangen ist.

"Ich finde es völlig deplatziert, den alten Streit aus der Flüchtlingskrise wieder aufzuwärmen", sagte Oppermann der "Bild am Sonntag". "Jeder muss aufpassen, dass er dem IS nicht auf den Leim geht und Muslime, Flüchtlinge und Terroristen in einen Topf wirft."

Seehofer hatte sich am Samstag deutlich von der zuversichtlichen Formulierung «Wir schaffen das» distanziert, die Merkel zuvor mit Blick auf die Bewältigung des Flüchtlingszustroms bekräftigt hatte. «Ich kann mir diesen Satz auch beim besten Willen nicht zu eigen machen. Dafür ist die Problemlage zu groß», sagte Seehofer.

In der "Bild am Sonntag" legte der bayerische Ministerpräsident nach. Er habe während der Klausur seines Kabinetts von den Sicherheitsbehörden viele Analysen bekommen. "Das bringt mich zum Urteil, dass die Problemlage ernst ist und wir in puncto Sicherheit besser werden müssen. So wie bisher schaffen wir das nicht."

Eine Emnid-Umfrage für die Zeitung ergab, dass eine Mehrheit von 53 Prozent der Bürger glaubt, dass Deutschland die Flüchtlingskrise "schafft". 44 Prozent sagten, "Deutschland schafft das nicht".

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