5 Tricks, mit denen Ihr Eure Kinder ganz leicht zum Wassertrinken bringt

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Kinder lieben Süßes – das gilt auch bei Getränken. Und wer kann es ihnen verübeln, Limos klingen sooo viel leckerer als ein Glas Wasser. Je nach Kindesalter besteht der Körper jedoch bis zu 70 Prozent aus Wasser, was sie besonders im Sommer anfällig für Dehydration macht. Beim Trinken Druck auf das Kind aufzubauen, ist jedoch genau der falsche Weg. Gemeinsam mit BRITA zeigen wir fünf Strategien, wie man Kinder spielerisch ans Wasser trinken heranführt.

1. Das gewisse Extra: Natürlichen Geschmack zum Wasser hinzufügen

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Süße Geschmacksnuancen stehen bei Kindern immer hoch im Kurs. „Süß“ heißt jedoch nicht automatisch, dass es immer ein zuckerhaltiger Fertigdrink sein muss. Besser ist ein selbstgemachtes Fruchtwasser. Was bei Erwachsenen als „Detox Wasser“ oder „Infused Water“ ins Glas wandert, zaubert auch bei den Kleinen ein Lächeln ins Gesicht. Aber Vorsicht: Auf würzige oder säuerliche Rezepte solltet ihr besonders bei Kleinkindern verzichten. Diese Geschmackspräferenzen entwickeln sich erst im Laufe der Jahre. Stattdessen lieber einen Apfel, Birnen, Kiwis oder süße Beeren ins Glas schnibbeln und ein paar Stunden ziehen lassen. Ganz nebenbei lernen Kinder so die unterschiedlichen Früchte kennen.

2. Rituale einführen: Bei der Spielpause oder nach dem Essen einen Schluck trinken

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Feste Abläufe sind für Kinder besonders wichtig. Sie vermitteln ihnen einerseits Sicherheit durch Routine und helfen ihnen außerdem beim Erlernen von neuem Verhalten. Die Pause vom Toben in Mamas Armen auf dem Spielplatz oder der Augenblick zwischen Mittagessen und dem heißgeliebten Nachtisch eignen sich als Trinkpausen besonders gut. So assoziieren die Kleinen ihre persönlichen Glücksmomente mit Trinken. So wird aus dem nicht ganz so spannenden Glas Wasser ein selbstverständlicher Bestandteil des Tages und nicht jede Aufforderung zum Trinken wird erneut hinterfragt.

3. Das Auge trinkt mit: Wasser ansprechend servieren

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Die Lieblingstasse oder eine aufregende Deko mit Früchten samt Strohhalm lassen das Glas Wasser gleich viel attraktiver erscheinen. Schließlich macht Abwechslung das Leben auch für die Kleinen bunter. Oder wie wäre es, wenn Ihr mit Euren Kindern Wasser durch einen Tischfilter laufen lasst und dabei zuseht wie der Pegel in der Karaffe langsam ansteigt?

4. Lasst die Spiele beginnen: Wer erschmeckt das Zauberwasser?

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Beim Spielen lernen Kinder Stück für Stück ihre Umwelt kennen. Natürliche Neugier treibt sie an und das können sich Eltern sich zu Nutze machen. Unser Tipp: Mischt ein Glas Fruchtwasser an und stellt es zwischen zwei normale Gläser Wasser. Sagt euren Kleinen, dass sich zwischen den Gläsern Wasser ein ganz besonderes Zauberwasser verbirgt, dass sie nur am Geschmack erkennen. Den Rest erledigt in der Regel der kindliche Forscherdrang. Und ganz nebenbei sind die Kleinen auf gesunde Weise mit Flüssigkeit versorgt. Falls es widererwartend doch langweilig wird, kein Problem: Einfach verschiedene Fruchtwasser anmischen und die Zuordnung der Geschmäcker üben.

5. Vorbild sein: Trinkt Wasser mit euren Kindern zusammen!

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Ein altes Sprichwort sagt: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans auch nicht mehr.“ Was allerdings oft vergessen wird, ist, dass Hänschen in erster Linie von Papa und Mama lernt. Durchs Imitieren von Erwachsenen erwerben Kinder soziale Kompetenzen und Verhaltensweisen. Wenn Kinder ihre Eltern regelmäßig beim Wasser trinken beobachten können, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass auch sie selbst bereit sind Wasser anstatt Softdrinks und Limos zu trinken. Darum denkt an Hänschen und gönnt Euch bei der Trinkpause eurer Kinder ruhig auch ein Glas Wasser, um mit gutem Beispiel voranzugehen.

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