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CDU-Spitzenmann Spahn fordert Burka-Verbot: "Ich bin burkaphob"

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  • CDU-Politiker Jens Spahn fordert Burka-Verbot
  • "Ich bin burkaphob", erklärte Spahn
  • Wer seine Kinder nicht in die Schule schickt, soll weniger Hartz IV bekommen
  • Eine Zusammenfassung seht ihr im Video oben

CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn hat ein Burka-Verbot gefordert. "Bei Ikea kommen mir Frauen in Vollverschleierung entgegen", sagte er der "Welt". Dies sei eine gesellschaftliche Veränderung, die er nicht wolle.

"Unsere Offenheit für andere Kulturen droht in solchen Fällen zum Rückfall in alte verklemmte Spießigkeit zu führen. Ich will aber kein verklemmtes Deutschland", sagte er der Zeitung.

Ein Verbot der Vollverschleierung sei daher überfällig. "Ich will in diesem Land keiner Burka begegnen müssen. In diesem Sinne bin ich burkaphob", sagte Spahn.

Keine "falschverstandene Toleranz"

Schärfere Sanktionen forderte der CDU-Bundestagsabgeordnete auch bei der Verletzung der Schulpflicht. "Wer seine Tochter nicht zum Unterricht lässt, muss in Zukunft erleben, dass das Mädchen dann von staatlichen Stellen zu Hause abgeholt und zur Schule gebracht wird."

Auch der Vorschlag, Eltern Hartz-IV-Leistungen zu kürzen, wenn ihre Kinder ständig in der Schule fehlten, gehört wieder auf den Tisch", verlangte Spahn. "Da waren wir in der Vergangenheit nicht konsequent genug. Diese falsch verstandene Toleranz war übrigens immer zum Schaden für die Kinder."

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