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Dieses Start-up bietet einen Mietvertrag, mit dem man in Häusern auf der ganzen Welt leben kann

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Auf der ganzen Welt Zuhause sein: Diese Wunschvorstellung ist für digitale Berufsnomaden durch Home-Office, Videokonferenzen und Chats längst Realität geworden.

Es gibt für die meisten Weltreisenden nur einen Haken: Nach einiger Zeit wird das Umziehen zur Last, Hotels sind unpersönlich und teuer und bei Community-Marktplätzen wie Airbnb weiß man nicht, was einen erwartet.

Ein Start-up bietet für dieses Problem jetzt eine Lösung an: Das Unternehmen Roam bietet seinen Kunden einen Mietvertrag, mit dem sie weltweit in verschiedenen Häusern wohnen können.

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Die Wohnungen sind möbliert

Mit einer wöchentlichen Miete von 500 US-Dollar kann man Häuser auf Bali, im US-Bundesstaat Florida oder Spanien mieten – weitere Häuser sollen noch hinzukommen. Man muss sich lediglich entscheiden, wie lange man wo leben möchte.

Auch vor Umzugsstress bleibt man verschont: Die Häuser von Roam sind möbliert - selbst Handtücher und Bettwäsche sind vorhanden. Trotzdem ist man bemüht, den Häusern einen wohnlichen, gemütlichen Charakter zu verleihen - Architekten haben die Einrichtungen entworfen oder renoviert.

In der modernen Unterkunft hat man sein eigenes Bade- und Schlafzimmer. Küche, Wohnzimmer, Dachterrasse, Yoga-Studio und Schwimmbad teilt man sich.

Ein Mietvertrag für digitale Nomaden

Das Konzept will nicht nur "die Grenzen zwischen Arbeit, Reisen und Abenteuer durchbrechen", sondern eine Community aufbauen – Roam organisiert für seine Kunden auch verschiedene Aktivitäten wie gemeinsames Kochen.

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Mit seiner Idee durchbricht das Start-up die übliche Wohnsituation – die eigene Wohnung kann man entweder untervermieten oder aufgeben. Mit seinem Angebot wendet sich Roam an digitale Nomaden, die auf den Komfort eines Hauses nicht verzichten möchten.

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Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößert sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Eine ebenso simple wie geniale Idee steckt hinter dem Projekt World Bicycle Relief. Diese nämlich lautet: "Fahrrad = Mobilität = Bildung". So einfach kann Hilfe tatsächlich sein.

World Bicycle Relief stellt Menschen in Entwicklungsländern Fahrräder zur Verfügung, damit sie ihr Leben aus eigener Kraft verändern können. Denn in ländlichen Regionen Afrikas bedeutet ein Fahrrad ein großes Maß an Lebensqualität: Es verkürzt die Transportwege und erleichtert seinem Besitzer den Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung.

Mit über 200.000 Fahrrädern, die in Afrika montiert werden, und 1000 ausgebildeten Mechanikern hilft WorldBicycleRelief vor Ort dabei, Armut zu bekämpfen und fördert Bildung und die wirtschaftliche Entwicklung in Gegenden, die sonst von der Infrastruktur abgeschnitten wären.

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(lm)