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Angela Merkel im Live-Stream: So die Bundespressekonferenz jetzt online sehen

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ANGELA MERKEL
Bundeskanzlerin Angela Merkel tritt am Donnerstag vor die Presse - in der Bundespressekonferenz am 28. Juli ab 13 Uhr | Stefanie Loos / Reuters
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  • Bundespressekonferenz im Live-Stream
  • Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht am Donnerstag ab 13 Uhr
  • Sie spricht über Anschläge in Deutschland und die Flüchtlingspolitik

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Live-Stream und im Fernsehen - es ist soweit: Merkel tritt am Donnerstag ab 13 Uhr vor die Kameras. Sie unterbricht ihren Urlaub, um sich zu den aktuellen Herausforderungen der Flüchtlingspolitik und der Terrorlage in Deutschland zu äußern. Erstmals nimmt Merkel dabei persönlich Stellung zum Selbstmordanschlag eines Syrers in Ansbach am Sonntagabend.

Doch nicht nur das: Dieser Termin ist mehr als eine Ansprache der Kanzlerin. Es ist die Bundespressekonferenz. 90 Minuten lang beantwortet Merkel Fragen der Hauptstadtjournalisten. An sich war ihre traditionelle und größte Pressekonferenz im Jahr für Ende August geplant. Unter dem Eindruck der Gewalttaten von Flüchtlingen in Bayern hat sie den Termin aber nun um einen Monat auf den 28. Juli vorgezogen.

Beherrschende Themen der Pressekonferenz dürften neben der Terrorgefahr sein: die Probleme mit Integration und Abschiebungen von Flüchtlingen, die nationale und internationale Terrorlage, die Entwicklung in der Türkei und die Folgen des Votums der Briten zum Ausstieg aus der Europäischen Union sein. Ferner könnte Merkel einen Ausblick auf das Wahljahr 2017 geben.

Angela Merkel im Live-Stream

Alle die Themen können aber nicht nur Journalisten verfolgen - sondern auch die Bürger selbst. Nachrichtensender übertragen die Bundespressekonferenz live im TV und im Internet. Die Links zu den passenden Live-Streams findet ihr hier:

Die Tagesschau hat die Pressekonferenz auf Facebook live gestreamt - damit könnt ihr auch jetzt noch die Worte der Kanzlerin nachhören:


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Flüchtlingspolitik ist am 28. Juli ein Thema

Merkel wird ihre Antworten zu ihrer Flüchtlingspolitik, die die Union massiv Zuspruch der Wähler gekostet hat, möglicherweise in zwei Teile gliedern: Die Aufnahme von Flüchtlingen läuft inzwischen in geordneten Bahnen, die Menschen werden bei Ankunft registriert und sie werden versorgt.

Es wurde mehr Personal eingestellt, Asylanträge werden schneller bearbeitet, abgelehnte Bewerber konsequenter abgeschoben. Aber kulturelle und soziale Integration braucht Jahre und Fluchtursachen-Bekämpfung Jahrzehnte - das ist noch nicht geschafft.

In Berlin wird nicht damit gerechnet, dass Merkel eine Kehrtwende verkündet, weil das als Scheitern gewertet werden würde. Ginge sie etwa auf die Dauerforderung des CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer nach einer Obergrenze von 200.000 Flüchtlingen im Jahr ein, würde ihre Glaubwürdigkeit leiden. Schließlich hat sie von Anfang an erklärt, dass das Grundgesetz keine Obergrenze kennt und sie sich aus rechtlichen und humanitären Gründen daran hält.

Und schließlich war die "Sommer-PK" 2015 der Ort, an dem die CDU-Chefin gesagt hat: "Wir schaffen das."

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