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Zero Waste: Ideen für ein müllfreies Leben

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ZERO WASTE
Zero Waste bedeutet auch, unverpackte Lebensmittel den Vorzug zu geben | Fabrizio Bensch / Reuters
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  • Zero Waste bedeutet: Leben ohne Müll
  • Unverpackten Lebensmittel wird der Vorzug gegeben
  • Auch werden zum Beispiel Kosmetika einfach selbstgemacht

Leben ohne Müll zu produzieren - darum geht es bei dem Lifestyle-Prinzip Zero Waste. Es ist eine Absage an den Plastik- und Müll-Alarm im Alltag. Denn ein Kaffee to go hier, eine Plastiktüte im Supermarkt da - gerade diese Kleinigkeiten lassen sich leicht vermeiden. Es gilt nur zu wissen, wie.

Diese Tipps helfen dabei, das tägliche Leben plastik- und müllfrei(er) werden zu lassen.

Zero Waste beim Einkauf

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Wer im Supermarkt vor der Obst- und Gemüseauslage steht, hat die Wahl: Meistens werden Tomaten, Zucchini, Äpfel, Bananen und Konsorten sowohl in einer unnötigen Plastikverpackung als auch lose verkauft.

Einfach fällt die Entscheidung zur Müllvermeidung auf dem Wochenmarkt oder im Bioladen - die dortigen Verkäufer packen die Ware häufig liebend gerne in von euch mitgebrachte Stoffbeutel.

In vielen Großstädten gibt es inzwischen außerdem verpackungsfreie Lebensmittel-Läden, in denen der Begriff Plastik-Verpackung ein Fremdwort ist.

Plastikfreies Leben daheim

Produkte, die das Wort "Einmal" im Namen führen, sind für einen auf Zero Waste bedachten Haushalt tabu. Verbannt daher Alu- und Frischhaltefolie sowie Einwegrasierer und herkömmliche Zahnbürsten aus Plastik aus eurem Alltag.

All diese Dinge, von denen wir denken, wir könnten nicht auf sie verzichten, lassen sich leicht durch umweltfreundliche Alternativen ersetzen. Wer Essenreste aufheben möchte, kann diese genauso gut in eine wiederverwendbare Brotzeit-Dose stecken, für saubere Zähne gibt es biologisch abbaubare Bürsten aus Holz oder Bambus.

Passend: Dieses geniale Konzept soll Büros von Müll befreien - und es ist völlig kostenlos

Kein Plastik im Kosmetikbeutel

Ein wunder Punkt der Zero-Waste-Bewegung ist die Kosmetik. Selbst Natur-Makeup kommt oft in der unsäglichen Plastik-Verpackung um die Ecke.

Wer jedoch Spaß an Do-it-yourself-Projekten hat, kann sich auch in dieser Hinsicht voll ausleben: Zahnpasta lässt sich beispielsweise aus Kokosöl und Natron ganz einfach selber herstellen. Wer im Internet ein wenig auf Entdeckungstour geht, findet zahlreiche Anleitungen für selbstgemachte Deodorants, Shampoos oder Seifen.

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(cho)