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Trump fordert von Russland-Hackern Angriff auf Clinton

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TRUMP
Trump hofft bei der Suche nach Clintons E-Mails auf russische Hilfe | Carlo Allegri / Reuters
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  • Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat Vorwürfe zurückgewiesen, er haben Russland zum Hackerangriff auf Clintons Mails angestiftet
  • Gleichzeitig hat er russische Hacker dazu aufgefordert, Clintons verschwundene Mails ans FBI zu schicken

Während die US-Demokraten auf ihrem Parteitag in Philadelphia die Krönungsmesse für Hillary Clinton feiern, lud Donald Trump zur Pressekonferenz in Doral in Bundesstaat Florida.

Dort wies der republikanische Präsidentschaftskandidat jegliche politische Verbindungen zu Russlands Präsident Wladimir Putin zurück. "Ich habe nichts mit Putin zu tun, ich habe noch nie mit ihm geredet", sagte Trump.

Hintergrund ist eine Affäre um fast 20.000 gehackte E-Mails des demokratischen Parteivorstands. Die Demokraten beschuldigen Russland, hinter der Veröffentlichung zu stehen und sich so zugunsten von Trump in den Wahlkampf einzumischen.

Trump sagte: "Wenn Russland dahinter steht, was sie wahrscheinlich nicht tun (...), dann wäre das aus einem anderen Grund sehr schlecht für uns, weil es nämlich zeigen würde, dass sie sehr wenig Respekt für unser Land hätten."

Trump rief Moskau in der Pressekonferenz aber auch dazu auf, sich auf die Suche nach E-Mails zu machen, die von einem privaten Server Hillary Clintons gelöscht worden waren. "Russland, wenn Ihr zuhört, ich hoffe Ihr findet die 30 000 E-Mails, die verschwunden sind" sagte er, während er direkt in die Kameras blickte.

"Ich denke, dafür werdet Ihr von unserer Presse mächtig belohnt werden." Clinton hatte in ihrer Zeit als Außenministerin auch dienstliche E-Mails über private Server abgewickelt. Ein Teil der Kommunikation wurde gelöscht.

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