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"Pets": Im Kino wird das Geheimnis der Haustiere gelüftet

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"Pets" läuft ab 28. Juli in den deutschen Kinos | BAGmovies
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  • "Pets" startet am 28. Juli in den deutschen Kinos
  • Animationsfilm über die Geheimnisse der Haustiere
  • Eine Kritik

Mit dem Kinostart des Animationsfilms "Pets" wird ein Geheimnis offenbar. Denn dann erfahren die Haustierbesitzer dieser Welt endlich, was ihre tierischen Mitbewohner treiben, wenn kein Mensch zu Hause ist.

Mit dem Film über das geheime Leben der New Yorker Haustiere ist den Machern von "Ich - Einfach unverbesserlich" ein lustiger und bunter Film gelungen, an dem vor allem die junge Generation von Haustierbesitzern ihre Freude haben wird.

Alles beginnt mit Max und Duke

Im Herzen von New York führt Terrier-Mischling Max (gesprochen von Jan Josef Liefers) umsorgt von Frauchen Katie (Stefanie Heinzmann) ein prächtiges Hundeleben. Doch das ändert sich schlagartig, als mit dem zotteligen Neufundländer Duke (Dietmar Bär) ein weiterer Hund in die Wohnung einzieht.

Als Duke versucht, Max auf hinterhältige Weise los zu werden, werden die beiden von den unbarmherzigen Hundefängern geschnappt und eingesperrt. Initiiert von Schoßhündin Gidget (Jella Haase) beginnt eine tierische Rettungsaktion - bei der die verwöhnten Haustiere unter anderem die Rachepläne des ehemaligen Zauberer-Kaninchens Snowball (Fahri Yardim) durchkreuzen.

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"Pets" und die geheimen Hobbys der Tiere

Während der wilden Treibjagd durch die Metropole New York kommt der Spaß definitiv nicht zu kurz. Die witzigen Slapstick-Elemente - die immer dann zum Einsatz kommen, wenn den Tieren Missgeschicke jeglicher Art widerfahren - werden vor allem bei den jungen Kinobesuchern für lautes Gelächter sorgen.

Amüsieren werden sich Kinogänger außerdem über die unerwarteten Hobbys der Tiere: So hat beispielsweise Wellensittich Sweetpea eine Vorliebe für Videospiele mit Flugzeugen, während Pudel Leonard am liebsten zu hartem Metal abrockt.

Dass die Produzenten bei der Entwicklung von "Pets" ihren Spaß hatten, merkt man dem Film an. "Im Grunde waren alle Haustiere, die meine Familie und ich seit meiner Kindheit je besessen haben, die Inspiration für den Film", sagte Chris Meledandri, Gründer der verantwortlichen Produktionsfirma Illumination Entertainment. Schon immer habe ihn die Frage fasziniert, was Haustiere "tun und denken, wenn wir nicht in ihrer Nähe sind".

Animationsfilm ist brav statt bissig

Erzählerisch bleibt der Film der "Minions"-Macher allerdings brav. Hintergründige Anspielungen oder eine tiefer liegende Moral, von der sich auch Erwachsene angesprochen fühlen könnten, sucht man während der eineinhalb Stunden vergeblich.

Pädagogisch wertvoll ist der Film trotzdem, zeigt er doch auf recht einfache Art und Weise, dass ein Haustier auch Verantwortung mit sich bringt und es böse enden kann, wenn man es aus Überdruss einfach auf die Straße setzt.

Die tierischen Stimmen sind echt bekannt

Neben der detailverliebten Animation und Ausarbeitung der Charaktere glänzt "Pets" außerdem durch die höchst prominente Besetzung der Sprecher. Während sich in der Originalversion unter anderem US-Komiker Kevin Hart ("Central Intelligence") vor das Mikrofon gestellt hat, wurden auch für die deutsche Synchronisation hochkarätige Namen engagiert.

Neben Jan Josef Liefers, Dietmar Bär, Fahri Yardim, Stefanie Heinzmann und Jella Haase leihen auch Uwe Ochsenknecht, Martina Hill, Dieter Hallervorden, Frederick Lau, Mario Barth, LeFloid und Ralf Richter den sprechenden Tieren ihre Stimmen.

Fazit zu "Pets"

Alles in allem ist "Pets" angenehmes Popcorn-Kino. Mit seinen 90 Minuten hat der Animationsfilm genau die richtige Länge für einen spontanen Familien-Kinobesuch am Sonntagnachmittag. Die Storyline des Animationsabenteuers ist zwar etwas vorhersehbar, aber für einen Kinderfilm genau richtig.

(cho)