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Explosion in Zindorf: Polizei gibt Entwarnung

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POLIZEI
Nahe einer Flüchtlingsunterkunft im mittelfränkischen Zirndorf ist es zu einer Explosion gekommen. | dpa
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  • Koffer detoniert im mittelfränkischen Zirndorf
  • Polizei dementiert jedoch erste Berichte von einem Sprengsatz
  • Keine Toten und Verletzten. Polizei schließt "Terrorismus aus

Unweit einer Flüchtlingsunterkunft in Zirndorf ist es laut einem Medienbericht zu einer Explosion gekommen. Das berichtete heute Nachmittag der "Bayerische Rundfunk". Offenbar sei ein Koffer detoniert.

Zeugen hätten berichtet, mehrere Personen seien anschließend vom Tatort geflüchtet.

Polizei: Es war kein Terroranschlag

Aus dem Polizeipräsidium Mittelfranken hieß es gegenüber der Huffington Post jedoch kurz nach der ersten BR-Meldung, es handle sich "definitiv nicht um eine politisch motivierte Tat oder gar einen Terroranschlag". Es gebe auch keinen "islamistischen Hintergrund". Demnach habe es sich nicht "um eine Bombe gehandelt".

Der Koffer soll laut Polizeipräsidium Mittelfranken zwar verkohlt, aber "noch ganz intakt sein". Man wisse "noch nicht, was es war". Es könnten etwa Spraydosen explodiert sein.

Später gab die Polizei Zirndorf komplette Entwarnung: "Keine Explosion, keine Verletzten. Einsatzkräfte vor Ort. Keine akute Gefährdung der Umgebung. "

Eine Sprecherin der Polizei hatte gegenüber der Nachrichtenagentur dpa zunächst noch lediglich gesagt, dass es nahe der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Zirndorf bei Nürnberg am Mittwoch einen Polizeieinsatz gegeben habe.

Die Polizeidirektion Zirndorf wollte sich auf telefonische Anfrage der Huffington Post nicht zu der Explosion äußern und verwies auf das Polizeipräsidium Mittelfranken. Die Pressestelle des Bundesamts für Migration war telefonisch zunächst nicht erreichbar.

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(cho)