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Messermord in Reutlingen: Wütende Passanten wollten Täter attackieren

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  • Der Messer-Mörder von Reutlingen wurde nach der Tat von Passanten beschimpft
  • Wütende Männer wollten auf den Täter losgehen, wurden aber von der Polizei zurückgehalten
  • Die verstörenden Szenen seht ihr im Video oben

Am Sonntagnachmittag tötete ein 21-Jähriger eine 45-jährige Frau im baden-württembergischen Reutlingen. Der Mann stach in einem Streit mit einem 60 Zentimeter langen Dönermesser auf die Frau ein.

Als der Täter anschließend von einem Auto erfasst wurde und auf dem Boden lag, wollten wütende Passanten auf ihn losgehen.

Video: Attentat in Reutlingen: Täter wurde von 22-Jährigem umgefahren

Sie bezeichneten den Täter als "Dreckschwein" und warfen ihm noch üblere Beleidigungen zu, schreibt die Zeitung "Welt".

Die Polizei musste die aufgebrachte Menge, die den Täter angehen wollten, zurückhalten. Die Szenen seht ihr im Video oben.

Täter und Opfer waren ein Paar

Bei seiner Flucht verletzte der Täter zuvor vier weitere Personen. Nach Angaben der Polizei sollen der Täter und das Opfer ein Paar gewesen sein. Es soll sich demnach um eine Beziehungstat gehandelt haben. Die Polizei ermittelt nun, inwiefern das Tatmotiv in einer psychischen Erkrankung liegen könnte.

Bei der Vernehmung des 21-Jährigen hätten sich "Hinweise auf psychische Auffälligkeiten" ergeben. Zudem habe er nur teilweise Angaben zum Tatablauf gemacht. Die Tote stammte aus Polen. Berichte über eine Schwangerschaft des Opfers bestätigte die Polizei nicht. Zehn Ermittler arbeiten an dem Fall.

Mit Material der dpa

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(ben)