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Frau litt 25 Jahre an Migräne - bis sie auf diese zwei Lebensmittel verzichtete

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ANDREA HENSON
Andrea Henson verzichtet auf zwei Lebensmittel und besiegt ihre Migräne. | Facebook/ Andrea Henson
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Selbst verschreibungspflichtige Medikamente konnten ihr nicht helfen. Andrea Henson aus dem englischen Lincolnshire litt 25 Jahre an Migräne. Als Henson zufällig ein Ernährungsprogramm ausprobierte und auf zwei Lebensmittel verzichtete, veränderte sich ihr Leben.

Seit ihrem 21. Lebensjahr hatte die Geschäftsführerin eines Cateringunternehmens mindestens zweimal in der Woche mit Migräne zu kämpfen. "Die Anfälle kamen immer unerwartet. Entweder sie kamen schnell und haben dann sofort auch meine Sehfähigkeiten beeinträchtigt, oder sie begannen langsam und haben dann über mehrere Tage angehalten", sagte Henson der britischen Boulevardzeitung "Daily Mail".

Henson musste mehr als zwei Jahrzehnte mit Migräne leben

Eines Tages wurde die Migräne so unerträglich, dass die zweifache Mutter in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste: Die Ärzte vermuteten eine Embolie. "Das war definitiv der schlimmste Zwischenfall", sagte die 46-Jährige.

Das Einzige, was Hensons Migräne etwas abschwächte, waren verschreibungspflichtige Medikamente. Die Tabletten machten die Schmerzen zwar erträglicher, doch das Medikament war so stark dosiert, dass sie es höchstens vier Mal im Monat einnehmen durfte.

"Es war sehr schwer, sich die Tabletten einzuteilen, da die Migräne so regelmäßig kam. Obwohl ich bei jedem Migräneanfall das Medikament gebraucht hätte, musste ich es mir aufheben, damit ich eine Tablette für die richtig schmerzhafte Migräne hatte", sagte Henson.

Hinzu kam eine entscheidende Nebenwirkung des Medikaments: Es machte die Frau extrem schläfrig. Was für eine Belastung - nicht nur für sie, sondern auch für ihren Ehemann, Andrew Henson, und für ihre zwei Kinder Mckenna und Carter.

Die Mutter ließ sich auf Lebensmittelintoleranz testen

Da Henson eine Cateringfirma leitet, nahm sie an einem Programm teil, dass Unternehmen aus der Lebensmittelindustrie beibringen sollte, besser mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten von Kunden umzugehen.

Teil des Programms war es auch, sich selbst auf Intoleranz testen zu lassen. Henson bat schließlich ihre ganze Familie, daran teilzunehmen. Dabei stellte sich heraus, dass sie unter einer Laktose- und Getreide-Intoleranz leidet.

Bei ihrem Ehemann wurde eine Intoleranz für Weizen, Paranüsse und Milch diagnostiziert, bei den Kindern ebenfalls eine Laktose-Unverträglichkeit.

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Die Familie stellte die Ernährungsgewohnheiten um

Daraufhin verzichtete die Familie zwölf Wochen lang auf viele Lebensmittel und stellte etwas Unglaubliches fest: "Bevor wir unsere Essgewohnheiten änderten, litten Andrew und ich, wenn wir auswärts aßen, an unangenehmen und schmerzhaften Blähungen. Jetzt können wir unsere Mahlzeiten ohne Beschwerden genießen", sagte Henson.

Doch bei der Frau veränderte sich noch etwas viel Wichtigeres: Ihre Migräne wurde besser. Sie leidet heute nur mehr ganz selten unter den Kopfschmerzen.

Die medizinische Fachzeitschrift "The Lancet" bestätigt, dass bestimmte Lebensmittel Einfluss auf Kopfschmerzen haben können. Besonders Orangen, Eier, Kaffee, Schokolade, Milch und Weizenmehl seien bekannt dafür, Migräne auszulösen.

Der Internist und Autor Leo Galland empfiehlt in der Huffington Post USA einen sogenannten Immunglobulin G-Test, der Allergien nachweisen kann: Dieser könne Menschen mit Migräne helfen, einen individuellen Ernährungsplan zu erstellen, um die Häufigkeit der Migräne zu reduzieren.

Andrea Henson sagte der "Daily Mail", dass sie jetzt ein ganz neuer Mensch sei: "Das Programm hat unser aller Leben verändert und es hat mich die 25-jährige Migräne-Hölle überwinden lassen."

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(vr)