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Democratic National Convention: Für Hillary Clinton kamen die Stars

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Eva Longoria auf dem Parteitag der Demokraten

Der Wahlkampf und die nationale Prominenz - das gehört in den USA zusammen. Zu beobachten ist das diese Woche wieder auf der Democratic National Convention in Philadelphia. Zahlreiche Prominente werden auf dem viertägigen Parteitag für ihre demokratische Überzeugung und Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton (68) sprechen oder singen - andere wollen protestieren.

Bereits am ersten Tag wandten sich Schauspielerin Eva Longoria (41, "Desperate Houswives") und Sängerin Demi Lovato (23, "Stone Cold") an die Demokraten. Lovato hatte bereits im Januar auf einer Veranstaltung in Iowa für Clinton gesungen. Auch Sarah Silverman (45) sprach bereits vor dem demokratischen Publikum. Die US-Komikerin war im Wahlkampf für Bernie Sanders (74) eingetreten, bis dieser Clinton den Vortritt ließ. Nachdem Sanders bereits so viel erreicht habe und Clinton sich ein Beispiel an der Leidenschaft der Menschen hinter ihm genommen habe, werde sie nun auch "voller Stolz" für Clinton stimmen.

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Auch zu Gast: Lena Dunham, Alicia Keys und Katy Perry

Auch "Girls"-Star Lena Dunham (30) und Schauspielerin America Ferrera (32, "Ugly Betty!") sind auf dem Parteitag zu Gast. Via Instagram kündigten die beiden ihren Auftritt an und versprachen in Anspielung auf Melanie Trumps teils von Michelle Obama geklauten Rede beim Parteitag der Republikaner, nicht bei der First Lady "abzukupfern".

Zudem gaben auch die Schauspielerinnen Elizabeth Banks (42, "Pitch Perfect") und Chloë Grace Moretz (19, "Bad Neighbors 2") via Twitter und Instagram bekannt, dass sie auf dem Parteitag sprechen werden. Außerdem gibt es allerhand musikalische Unterstützung für die Demokraten und ihre Kandidatin: So traten zum Beispiel bereits Alicia Keys (35) und Boyz II Men auf. Lady Gaga (30, "G.U.Y."), Lenny Kravitz (52), Katy Perry (31), Fergie (41) und Kesha (29) sollen folgen.

"Macht euch nicht lächerlich"

Aber nicht alle sind glücklich mit der demokratischen Präsidentschaftskandidatin: Am Montag hatten zahlreiche protestierende Sanders-Anhänger für Aufsehen gesorgt. Sarah Silverman hatte sie dazu aufgerufen, "sich nicht lächerlich" zu machen.

Eine berühmte Clinton-Kritikerin, die auch bereits ihren Protest für den Parteitag angekündigt hat, ist etwa die Schauspielerin Rosario Dawson (37, "Daredevil"). Auch Hollywood-Star Susan Sarandon (69, "Thelma & Louise"), die am Montag unter den Zuhörern saß, will Clinton nicht unterstützen. Schauspielerin Shailene Woodley (24, "Die Bestimmung") reiste sogar mit einem Sanders-Fan-Karavan durch die USA bis nach Philadelphia, um ihre ungebrochene Unterstützung für Sanders zu unterstreichen.

Für das bisherige Highlight des Parteitags sorgte aber First Lady Michelle Obama (52) mit ihrer emotionalen Rede: "Ich wache jeden Morgen in einem Haus auf, dass von Sklaven gebaut wurde", sagte sie. Heute würden ihre Töchter im Garten des Weißen Hauses mit ihren Hunden spielen. Und dank Hillary Clinton sei es selbstverständlich für ihre Töchter und alle anderen Kinder, dass eine Frau Präsidentin werden könne.