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Schulz: Türkei gehört "ganz sicher nicht" in die EU

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SCHULZ
European Parliament President Martin Schulz attends a debate at the European Parliament in Strasbourg, France, March 9, 2016. REUTERS/Vincent Kessler | Vincent Kessler / Reuters
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  • EU-Parlamentspräsident stellt einen Beitritt der Türkei zur EU in Frage
  • In seinem gegenwärtigen Zustand gehöre das Land nicht zu Europa, sagte Schulz

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) sieht die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei als
stark gefährdet an. "Durch die repressiven Maßnahmen der vergangenen Monate und die aktuellen Entwicklungen macht die Türkei ihre Beitrittsperspektive selbst kaputt", sagte er der "Bild".

Türkei in die EU? "Nein, ganz sicher nicht"

Würde die Türkei die Todesstrafe einführen, bedeutete dies das Ende der Beitrittsverhandlungen. Auf die Frage, ob die Türkei in ihren gegenwärtigen Zustand noch zu Europa gehöre, antwortete Schulz: "Nein, ganz sicher nicht".

Dennoch sprach sich Schulz gegenüber "Bild" dagegen aus, Hilfszahlungen der EU an die Türkei zu stoppen. "Wir verlangen von anderen Ländern zu Recht, dass sie sich an Vereinbarungen halten. Und solange die Beitrittsverhandlungen formal nicht beendet sind, hält sich die EU ihrerseits an die Vereinbarungen", erklärte Schulz gegenüber "Bild".

Mehr zum Thema Militärputsch in der Türkei findet ihr hier.

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(bp)