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Attentäter von Ansbach sollte nach Bulgarien abgeschoben werden - und war mehrfach in psychiatrischer Behandlung

Veröffentlicht: Aktualisiert:
ANSBACH
dpa
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  • Der Attentäter von Ansbach sollte nach Bulgarien abgeschoben werden
  • Außerdem soll er mehrfach in psychiatrischer Behandlungen gewesen sein

Es ist ein Detail aus den Ermittlungen zum Anschlag von Ansbach, das Fragen aufwirft.

Der syrische Flüchtling, der für die Bombenexplosion in Ansbach verantwortlich sein soll, sollte nach Bulgarien abgeschoben werden.

Das sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Montag in Berlin. "Ich kann Ihnen zur Stunde nicht sagen, warum diese Abschiebung nicht vollzogen worden ist", fügte er hinzu. Abschiebungen lägen in der Zuständigkeit der Länder.

Der mutmaßliche Täter soll wegen zwei Selbstmordversuchen auch häufger in psychiatrischer Behandlung gewesen sein, berichtet die Zeitung "Frankfurter Allgemeine" online.

Jedoch gegen die Ermittler bei der Explosion von Sonntag nicht von einem Selbstmord aus, sondern von einem Anschlag. Grund: Die Bombe, die der Mann im Publikum zünden wollte, hatte scharfkantigen Teile.

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