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AfD-Politiker Poggenburg löscht Tweet zum Anschlag von Ansbach

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POGGENBURG
Andre Poggenburg of the right-wing Alternative for Germany (AFD) attends the party's final elections campaign rally for the upcomming Saxony-Anhalt state elections in Magdeburg, Germany, March 11, 2016. Poggenburg is the AFD's top candidate for the Saxony-Anhalt federal state election on March 13, 2016. REUTERS/Fabrizio Bensch | Fabrizio Bensch / Reuters
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Drei Bluttaten in einer Woche in Bayern: Erst die Axt-Attacke in Würzburg, dann der Amoklauf in München und jetzt ein Bombenanschlag in Ansbach.

In Deutschland ereignet sich eine schreckliche Serie von Anschlägen. Und noch bevor die genauen Hintergründe der Tat aufgeklärt waren, meldeten sich schon Deutschlands Rechtspopulisten zu Wort, um den Anschlag zu instrumentalisieren.

André Poggenburg etwa, Vorsitzender Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt, twitterte:

Nur wenige Minuten danach löscht Poggenburg den Tweet wieder. HuffPost-Reprter Jürgen Klöckner hatte den Tweet da jedoch längst gesichert.

Seine Parteichefin Frauke Petry stellte ein längeres Statement auf Facebook.

"Ist Ihnen Deutschland nun bunt genug, Frau Merkel", fragt darin. Außerdem teilt sie gegen Bundespräsident Joachim Gauck und Grünen-Politikerin Renate Künast aus. Was genau die aber mit dem Anschlag zu tun haben, beantwortet Petry nicht.

Bereits nach dem Amoklauf in München hatten zahlreiche hochrangige AfD-Politiker versucht, aus der Gewalttat politisches Kapital zu schlagen - und damit massive Kritik geerntet.

UPDATE:
Die Pressestelle der AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt teilte am späten Montagnachmittag in einer E-Mail mit, dass der besagte Tweet nicht von Poggenburg gelöscht worden sei. Der Tweet sei nur aktuell für manche User unsichtbar. Einen Direkt-Link zum Tweet könne man daher nicht zusenden.

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