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So kam der Münchner Amokläufer an seine Waffe

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Amokschütze kaufte Waffe im Darknet | dpa
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  • Amokläufer kaufte Waffe im Darknet
  • Bei der Pistole handelt es sich um eine ehemalige Theater-Waffe

David S. hat die Waffe, mit der am Freitag neun Menschen und sich selbst tötete, im Darknet gekauft. Das hat das Landeskriminalamt mittlerweile bei einer Pressekonferenz bestätigt. Zunächst hatte die "Süddeutsche Zeitung" darüber berichtet.

Bei der Glock 17, Kaliber neun Millimeter, mit der der Amokläufer, der am Freitagabend in München um sich schoss, handelt es sich um eine reaktivierte Theaterwaffe, also eine Deko-Waffe. Diese sei ursprünglich einmal unscharf gemacht worden. Das bestätigte das LKA ebenfalls.

De Maiziere

Bundesinnenminister Thomas de Maiziere hatte bereits gestern gesagt, dass es sich bei der Waffe, mit der neun Menschen erschossen worden waren, um eine "umgebaute Dekowaffe" handeln könnte.

Laut "SZ" sei die Waffe nicht mehr scharf gewesen, allerdings wurde sie in der Folge wieder gebrauchsfähig gemacht worden. Die Waffe trägt demnach ein Prüfzeichen aus der Slowakei. Das Polizeipräsidium München auf Anfrage der Huffington Post am Sonntag nicht erreichbar.

Das Darknet ist ein nur schwer zugängliche Parallelwelt des normalen Internets. Die Web-Seiten im Darknet lassen sich nur abfrufen, wenn man eine bestimmte Software verwendet und exakt weiß, wo man suchen muss. Viele Kriminelle nutzen das Darknet.

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