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Polizei gibt bekannt: So endete das Amok-Drama von München

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MUENCHEN
Polizei gibt bekannt: So endete das Amok-Drama von München | Michael Dalder / Reuters
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  • Der mutmaßliche Täter von München soll sich vor den Augen der Polizisten erschossen haben
  • Zuvor hatten Polizisten mit dem Täter gesprochen

Etwa zweieinhalb Stunden nach Beginn des Blutbads im Münchener Einkaufszentrum, soll sich der mutmaßliche Täter erschossen haben. Vor den Augen von Polizeibeamten, wie das Polizeipräsidium in München nun mitteilte.

Gegen 20.30 Uhr habe demnach eine Streife der Münchner Polizei im Norden des Olympiaeinkaufszentrums Kontakt zum mutmaßlichen Täter aufgenommen. Die Beamten begannen auf den 18-Jährigen einzureden. Was sie dabei sagten, ist bislang nicht bekannt.

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Täter schoss sich unvermittelt in den Kopf

Wohl aber, wie das Gespräch endete: "Als Reaktion auf die Ansprache der Beamten zog er unvermittelt seine Schusswaffe, hielt sie sich an den Kopf und erschoss sich“, heißt es in der Polizeimitteilung.

Die Polizei hatte heute interne Befragungen durchgeführt, um den genauen Tathergang rekonstruieren zu können.

Aber wieso blieb die Stadt auch nach dem Tod des mutmaßlichen Killers noch stundenlang im Ausnahmezustand?

Auch darauf lieferte die Polizei eine Antwort. Die Sicherheitshinweise an die Bevölkerung wurden "auch nach diesem Täterkontakt aufrecht gehalten (...), da Zeugenhinweise zu weiteren möglichen Tätern sowie viele Anrufe beim Polizeinotruf zu zusätzlichen Ereignissen im Stadtgebiet erst genau überprüft und mit Sicherheit ausgeschlossen werden mussten.“

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