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So hart will die Polizei gegen Leute vorgehen, die Falschmeldungen verbreiteten

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STACHUS
So hart will die Polizei gegen Leute vorgehen, die Falschmeldungen verbreiteten | ANDREAS GEBERT via Getty Images
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  • In den sozialen Netzwerken verbreiteten sich rund um das Attentat von München viele Falschmeldungen
  • Die Polizei will nun gegen jene vorgehen, die wissentlich Falschmeldungen in Umlauf brachten

Nicht nur am Abend des Amoklaufs von München musste die Polizei etlichen Meldungen über Anschläge nachgehen, die sich als falsch herausstellten.

Auch am Tag nach dem Anschlag sind mehrere Falschmeldungen im Umlauf. "Uns ist die Meldung bezüglich eines geplanten Anschlags am Stachus um 17 Uhr bekannt. Wir sind vor Ort, gehen aber von einer Falschmeldung aus", twittert die Polizei am Samstagnachmittag auf ihrem offiziellen Profil.

Die Polizei will nun rigoros gegen jene vorgehen, die bewusst Fehlalarm erzeugen, indem sie falsche Meldungen verbreiten. Das kündigte die Polizei auf Twitter an: "Mieses Spiel mit der Angst! Personen, die solche Gerüchte in die Welt setzen, dürfen sich schon mal warm anziehen. Die Ermittlungen laufen", heißt es in dem sozialen Netzwerk.

Wer einen Falschalarm verursacht, macht sich nach Paragraf 145 des Strafgesetzbuches strafbar. Ein Falschalarm, der einen Polizeieinsatz nach sich zieht, wird entweder mit bis zu einem Jahr Gefängnis oder mit einer Geldstrafe bestraft.

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(lp)