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Mit dieser grauenhaften Kampagne will Australien Raser wachrütteln

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Graham sieht fürchterlich aus. Er hat keinen Hals. Dafür umso mehr auf den Rippen. Auf seinen Füßen kann er unmöglich stehen. Ob er mit diesen Ohren überhaupt hören kann, ist fraglich.

Dennoch ist seine schreckliche Erscheinung zugleich sein größter Vorteil: Denn Graham könnte - im Gegensatz zu uns - jeden Unfall überleben. Da ist sich die australische Verkehrsbehörde TAC (Transport Accident Commission) sicher. Sie war es auch, die Graham in Auftrag gab - um ihrer neuen Sicherheitskampagne mehr Ausdruck zu verleihen und Raser wachzurütteln.

Sein Wasserkopf, der wie ein Helm wirkt, federt jeden Stoß ab - so wird sein Gehirn bei einem Unfall nicht verletzt. Eine ähnliche Wirkung haben die aufgeplusterten Rippen: Sie schützen Graham wie ein natürlicher Airbag. Dass er keinen Hals hat, ist ebenfalls sinnvoll: So besitzt er auch keine Halswirbelsäule, die bei einem Unfall beschädigt werden könnte.

So gut Graham durch seine Fettpolster auch geschützt sein mag: Keiner von uns möchte wohl so aussehen wie er. Deshalb gibt es nur eine Möglichkeit, mit der wir uns vor Verkehrsunfällen schützen können: Indem wir vorsichtiger und umsichtiger fahren und das Anschnallen nicht vergessen.

Der Automobilclub ADAC hat im vergangenen Jahr eine Umfrage in sechs Bundesländern durchgeführt und muss daraus ein erschreckendes Resultat ziehen: Rund 20 Prozent der tödlich verunglückten Autofahrer waren nicht angeschnallt.

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(glm)