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#OpenDoor: Münchner bieten Fremden Schutz an

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OPENDOORS
#OpenDoor: Münchner bieten Fremden ihren Schutz an | Twitter
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Nach der Schießerei im Olympia-Einkaufszentrum im Nordwesten Münchens wurde der komplette Nahverkehr eingestellt. Die Polizei ruft die Bevölkerung auf, öffentliche Plätze zu meiden.

Münchner bieten deswegen Gestrandeten über den Kurznachrichtendienst Twitter unter dem Hashtag #OpenDoor oder der deutschen Variante #OffeneTür eine Unterkunft an.

Angebote dieser Art haben inzwischen traurige Tradition. So kam es zuletzt bei dem Angriff auf feiernde Menschen in Nizza zum Einsatz, auf Französisch: #PortesOuverte.

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Die Aktion hilft nicht nur jenen, die nicht wissen, wo sie hinsollen - sondern wohl auch jenen, die es anbieten, und jenen, die es lesen. Es ist das Gefühl, etwas tun zu können. Dem Wahnsinn, dem Grauen etwas entgegensetzen zu können. Und damit nicht allein zu sein.

"Aktionen wie #offenetür zeigen, dass die Welt kein komplett beschissener Ort geworden ist", heißt es da etwa. Und: