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München: Einer der Schützen soll mit vollautomatischen Waffen gefeuert haben

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München: Einer der Schützen soll mit vollautomatischen Waffen gefeuert haben | dpa
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Bei Schüssen an einem Einkaufszentrum in München sind nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen zehn Menschen ums Leben gekommen. Einer der Schützen habe eine schusssichere Weste getragen, berichtet der "Tagesspiegel" unter Berufung auf Sicherheitskreise.

Die Täter hätten offenbar mit vollautomatischen Waffen gefeuert. Die "Lage", wie der Einsatz genannt wird, halte an.

Die Polizei twitterte am Freitagabend: "Meiden Sie öffentliche Plätze in München." Auch die U-Bahn solle gemieden werden.

Außerdem forderte die Polizei die Anwohner über den Kurznachrichtendienst auf, ihre Wohnungen nicht zu verlassen und vom Tatort fernzubleiben. Der U-Bahn-Verkehr wurde eingestellt.

Auch in der Münchner Innenstadt gab es einen Großeinsatz der Polizei, nachdem dort Menschen schreiend und in Panik geflohen waren. Dies stellte sich laut Polizei jedoch als Fehlalarm heraus.

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) machte sich auf den Weg in die Landeshauptstadt.

Von überall in der Stadt eilten Polizisten zu dem Einkaufszentrum. Vor dem OEZ waren zahlreiche Einsatzfahrzeuge der Polizei und auch ein Krankenwagen zu sehen. Die Gegend war abgeriegelt. Über der ganzen Stadt kreisten Hubschrauber.

Die Schießerei begann nach Angaben der Polizei bei einem Schnellrestaurant am Olympia-Einkaufszentrum. Es sei um 17.52 Uhr losgegangen, sagte Thomas Baumann, stellvertretender Sprecher des Polizeipräsidiums, am Freitag.