Huffpost Germany

"Scheißegal, wer es war": So emotional reagierte das Netz auf die Münchner Bluttat

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken

Bei der schrecklichen Bluttat von München sind bislang zehn Menschen ums Leben gekommen. Die Süddeutsche Zeitung spricht außerdem von mehr als 21 Verletzten. Die Polizei spricht von einer "akuten Terrorlage" und stoppte den öffentlichen Nahverkehr, die Stadt befindet sich im Schockzustand.

Die internationale und deutsche Presse wartete mit übereiligen Schlussfolgerungen noch ab, während sich auf Twitter und Facebook die Gerüchte überschlugen. Bisher steht noch nicht fest, wer hinter der Schießerei steckt.

Trotzdem mutmaßten viele Twitter-Nutzer voreilig, dass es sich um ein islamistisches Attentat handle. Zahlreiche Videos der Schießerei tauchten auf, die sich als Fälschungen erwiesen.

Viele Twitter-Nutzer versuchten, der Hysterie etwas entgegenzusetzen:

Der Münchner Polizeisprecher avancierte durch seine ruhigen und klaren Antworten zum heimlichen Helden der Nacht:

Auch der Bundespräsident äußerte sich zur Bluttat in München. Er zeigte sich "entsetzt" und dankte den Helfern, die mit ihrer Arbeit Menschenleben retteten.

Das Erzbistum Köln postete eine schöne Solidaritätsbekundung:

Wieder andere veröffentlichten Katzenbilder, um der Hysterie im Netz kontra zu geben:

Pointiert und meinungsstark: Der HuffPost-WhatsApp-Newsletter

2016-07-22-1469180154-5042522-trans.png