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Adidas-Sneaker: Neuer Hype um Stan Smith, Gazelle und Co. ist ausgebrochen

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Endlos bequem: Model Stefanie Giesinger trägt ihre Adidas-Sneaker auch zum Abhängen auf der Couch

Während die Gesundheitsfanatiker unter den modebewussten Menschen in diesem Sommer auf Birkenstock schwören, haben andere eine weitere alte Liebe entdeckt, was das Schuhwerk anbelangt. Adidas hat mit zwei alten Bekannten den Sneaker-Hype weiter vorangetrieben. Nach der Neuauflage des Tennis-Schuhs Stan Smith sowie des Basketball-Schuhs Superstar zieht das Traditionsunternehmen aus Herzogenaurach nun mit dem Modell Gazelle nach.

Etliche Blogger entdeckten durch die Stan Smith von Adidas plötzlich ihre Liebe zu weißen Turnschuhen wieder. Und auch die Superstar-Modelle strahlten bis auf die drei bunten Streifen in der Farbe der Unschuld von den Instagram-Seiten der Modebegeisterten. Die Gazelle sorgt nun für Abwechslung in der Farbpalette: Wie das Lifestyle-Portal "Stylebook" berichtet, soll es den Schuh bis Herbst 2016 in ganzen 53 Farbvarianten zu kaufen geben. Besonders die zarten Pastellfarben dürften dann den Geschmack der Modemädchen treffen.

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Einen ersten Hype um jenen Schuh gab es bereits in den frühen 90er-Jahren. Supermodel Kate Moss wurde 1993 vom Fotografen Denzil McNeelance für ein Shooting in ihren weinroten "Gazelle"-Turnschuhen abgelichtet. "Gazelles waren DIE Turnschuhe, die wir in den 90ern alle getragen haben. Sie haben einen zeitlosen Look, der nicht alt wird. Ich war immer ein Adidas-Mädchen und werde das auch weiterhin sein", sagt die Model-Ikone noch heute.

Doch schon zu Moss' Glanzzeiten als Model hatte der Turnschuh bereits einige Jahre auf dem Buckel. 1968 brachte Adidas die Gazelle-Sneaker zum ersten Mal auf den Markt. Die Neuauflage 2016 wurde nur wenig verändert: Die drei Adidas-Streifen sind geblieben, während die Gummisohle und die Zehenkappenverstärkung breiter gestaltet sind. Die Zunge und die Fersenkappe fallen etwas üppiger aus und die Sohle biegt sich an den Zehen nicht mehr nach oben. Ein Wiedersehen, das vor allem Kinder der Neunziger Jahre freuen wird.