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Skandal-Auftritt: Ted Cruz verweigert Trump die Unterstützung

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CRUZ
Skandal-Auftritt: Ted Cruz verweigert Trump die Unterstützung | Tasos Katopodis via Getty Images
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  • Der republikanische Politiker Ted Cruz spricht sich vor allen Delegierten indirekt gegen Donald Trump aus
  • In einer Rede auf dem Parteikongress fordert er die Republikaner auf, bei der Präsidentschaftswahl "ihrem Gewissen" zu folgen
  • Trump selbst reagiert auf den Skandal gelassen

Neuer Eklat auf dem Parteitag der US-Republikaner: Ted Cruz hat dem als Präsidentschaftskandidat nominierten Donald Trump auf offener Bühne die Unterstützung versagt und damit den Zorn vieler Delegierter auf sich gezogen.

Die Amerikaner sollten bei der Wahl im November nach "ihrem Gewissen votieren", riet der Senator von Texas am Mittwochabend nur. Lautstarke Forderungen der Parteifunktionäre, seine Unterstützung für Trump zu bekunden, ignorierte Cruz. Als er seine Rede beendete, hagelte es Buhrufe.

Cruz erwähnte Trump nur ein einziges Mal

In seiner Parteitagsrede stellte sich Cruz zwar hinter einige von Trumps Wahlkampfansagen, etwa den Bau eines Grenzwalls an der Grenze zu Mexiko zur Eindämmung der illegalen Einwanderung. Den Namen des Präsidentschaftskandidaten erwähnte der Senator allerdings nur ein einziges Mal.

Dass Cruz zwar als Redner beim Parteitag auftrat, jedoch auf eine ausdrückliche Parteinahme für Trump verzichtete, zeigte einmal mehr die tiefen Risse bei den Republikanern auf. Zwar hat Trump viele Wähler der republikanischen Basis mobilisiert, doch etliche beäugen ihn wegen seiner unorthodoxen Kandidatur und seinen umstrittenen politischen Forderungen mit Argwohn.

Die Szenen überschatteten den späteren Auftritt von Mike Pence, der die Nominierung als Vizepräsidentschaftskandidat formal annahm. Trump selbst reagierte gelassen auf Cruz' Auftritt: "No big deal!", twitterte er.

Dazu passend: 7 Gründe, warum Donald Trump im November tatsächlich gewinnen könnte

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(vr)