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Nach Türkei-Putsch: Griechenland schickt Kampfhubschrauber in die Ägäis

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GREEK APACHE
Nach Türkei-Putsch: Griechenland schickt Kampfhubschrauber in die Ägäis | Reuters Photographer / Reuters
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  • Nach dem niedergeschlagenen Militärputsch in der Türkei erhöht Griechenland die Sicherheitsvorkehrungen in der Ägäis
  • Hubschrauber und Kriegsschiffe patrouillieren hier seit der Nacht zum Donnerstag
  • Anlass sind auch Nachrichten über weitere nach Griechenland fliehende Putschisten

Die Sicherheitslage in der Türkei hat auch Nachbar Griechenland in Alarmbereitschaft versetzt. In der Nacht zum Donnerstag patrouillierten mehrere griechische Kriegsschiffe in der Ägäis.

Zahlreiche Putschisten stehen unter Verdacht, auf dem Weg nach Griechenland zu sein, berichtet die griechische Sonntagszeitung "Proto Thema“.

Verschiedene Medien berichten, es seien zudem griechische Kampfhubschrauber im Einsatz. Das griechische Verteidigungsministerium hat die Alarmstufe Orange ausgerufen.

Putschisten sollen auf dem Weg nach Symi sein

Die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen gelten vor allem für die Inselgruppe der Dodekanes und speziell für die Insel Symi, die etwa sieben Kilometer von der türkischen Küste entfernt liegt, sagte ein Offizier der Küstenwache am Donnerstag der dpa.

Türkische Medien hatten am Mittwoch berichtet, zwei Schlauchboote mit mutmaßlichen Putschisten an Bord seien auf dem Weg nach Symi.

Aus Kreisen des griechischen Generalstabes hieß es, es sei zu keinen Verletzungen der griechischen Hoheitsgewässer gekommen. "Von den Putschisten, die angeblich von der Türkei auf dem Weg nach Symi sein sollten, fehlt bislang jede Spur“, sagte der Offizier der Küstenwache.

Vergangenen Samstag waren mehrere türkische Militärs an Bord eines Hubschraubers nach Griechenland geflüchtet und hatten dort Asyl beantragt. Das Asylverfahren läuft. Die Türkei verlangt die Auslieferung der acht mutmaßlichen Putschisten.

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