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Trump-Berater fordert: "Hillary Clinton sollte erschossen werden"

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TRUMP
Trumps Berater soll die Erschießung Hillary Clintons gefordert haben | dpa
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  • Ein Berater des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump hat in einem Radio-Interview die Erschießung Hillary Clintons gefordert
  • Hintergrund ist wohl die Benghazi-Affäre, in die Clinton verwickelt war
  • Die Trump-Kampagne hat sich bisher nicht zu der Aussage geäußert

Donald Trump ist offizieller Präsidentschaftskandidat der Republikaner. Das steht seit heute fest.

Wie dreckig der Wahlkampf gegen seine Konkurrentin, die Spitzenkandidatin der Demokraten, Hillary Clinton, werden könnte – darauf hat einer seiner Berater jetzt einen Vorgeschmack geliefert.

Alfred P. Baldasaro sitzt für die Republikaner im Repräsentantenhaus im Staat New Hampshire. Zudem berät er Trump im Bereich Veteranen. Bei genau diesem Thema scheint der Mann, der selbst für die USA im Golfkrieg gekämpft hat, emotional zu werden.

"Clinton sollte sich wegen all der Lügen schämen"

Laut eines Berichts der amerikanischen Nachrichtenseite "BuzzFeed", soll der Trump-Berater in einem Interview mit der amerikanischen Radio-Sendung "The Kuhner Report“, die Erschießung von Hillary Clinton gefordert haben.

"Ich bin selbst Veteran, der in Desert Shield, Desert Storm war. Ich bin auch Vater eines Sohnes, der im Irakkrieg war (...) Hillary Clinton ist für mich die Jane Fonda von Vietnam", sagte Baldasaro in dem Interview.

"Wegen all der Lügen die sie den Müttern der Benghazi-Opfer erzählt hat, sollte sie sich schämen. Sie hat Mist gebaut, indem sie über 400 Mails rausgeschickt hat, in der sie zusätzliche Sicherheitskräfte forderte. Da stimmt irgendetwas nicht", zitiert die Nachrichtenseite den Politiker weiter.

"Hillary Clinton sollte vor ein Erschießungskommande gestellt werden"

"Das Ganze ekelt mich an, Hillary Clinton sollte vor ein Erschießungskommando gestellt werden und für Hochverrat erschossen werden", sagte er. Später in der Sendung soll der Republikaner Clinton als "Stück Dreck" bezeichnet haben, berichtet "BuzzFeed" weiter.

Auf eine Anfrage zu einer Stellungnahme durch die Nachrichtenseite hat die Trump-Kampagne bisher nicht reagiert.

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