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Schlafstörung: Schnarchen des Partners stört nicht immer andere

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SNORRING
Schnarchen ist bei Paaren wohl einer der größten Schlafkiller | JackF via Getty Images
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  • Schnarchen des Partners ist ein Schlafkiller
  • Frauen leiden häufiger unter den nächtlichen Geräuschen als Männer
  • Auch andere Faktoren beeinflussen den Schlaf

Voller Tatendrang die täglichen Aufgaben erledigen und volle Konzentration zeigen. Das alles funktioniert nur, wenn der Schlaf qualitativ hochwertig ist. Das nächtliche, oft regelmäßige Schnarchen des Partners kann den eigenen Schlaf jedoch erheblich beeinträchtigen.

Schnarchen ist eine häufige Schlafstörung

Eine repräsentative Umfrage der GFK Marktforschung im Auftrag des Gesundheitsportals "Apotheken Umschau" hat ergeben, dass Schnarchen eines der Hauptfaktoren für Schlafstörungen sein kann. Besonders in einer festen Beziehung oder Ehe.

So leiden 21,8 Prozent der 600 befragten Frauen unter den lauten Schlafgeräuschen ihres Bettnachbarn. Dagegen bemängelten nur sechs Prozent der 463 männlichen Befragten, dass der schnarchende Partnern ihren Schlaf störe.

Die Marktforscher folgern daraus, dass jeder 20. Deutsche aufgrund des Schnarchverhaltens seines Partners um den eigenen Schlaf gebracht wird. Das kann langfristig die Beziehung belasten.

Passend zum Thema: Gemeinsam schlaflos: Sind getrennte Betten die Lösung?

Guter Schlaf ist lebenswichtig

Schlafprobleme sollten in jedem Fall behandelt werden, da sie unter Umständen zu psychischen Problemen führen können. Laut des Online-Magazins "Geo" ist es ohne einen regelmäßigen, ruhigen und guten Schlafrhythmus nicht möglich, die volle Leistung zu bringen und sich gesund zu fühlen.

Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass man mit Schlafproblemen sofort zu einem Arzt muss. Mit einem offenen Blick - vielleicht auch gemeinsam mit dem Partner - findet man oft selbst eine Lösung, um die unruhigen Nächte zu beenden.

Zu bedenken gilt: Auslöser muss aber nicht immer der schnarchende oder laut träumende Liebste sein. Auch andere Faktoren, wie allgemeiner Stress oder eine unausgewogene Ernährung, können laut der Online-Ausgabe der "Süddeutschen Zeitung" Gründe für die nächtliche Unruhe sein.

Ebenso wie das falsche Licht. So sollte man im Bett nicht mehr auf das Smartphone schauen, um die innere Uhr des Körpers mit dem Blaulicht nicht unnötig aus dem Takt zu bringen.

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(cho)