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Pokémon Go - und welcher Spieler bist du?

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POKEMON GO
Pokémon Go: Die Spieler sind sehr unterschiedlich | Chris Helgren / Reuters
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  • Pokémon Go begeistert seit rund einer Woche Deutschland
  • App-Spiel teilt die Gesellschaft
  • Welcher Typ von Spieler bist du?

Pokémon Go ist ein Phänomen. Millionen von Menschen sind begeistert von dem Augmented-Reality-Spiel und begeben sich mit der App auf ihrem Smartphone täglich auf Monsterjagd. Doch welche Typen von "Pokémon Go"-Spielern gibt es überhaupt? Eine kleine Typisierung zum In-Spiel dieser Tage.

Nerds und Megafans

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Seit rund 20 Jahren fesseln die Pokémon-Spiele nun schon Millionen von Spielern an die Bildschirme unterschiedlichster Konsolen und Handhelds - und auch ein begleitendes Sammelkartenspiel, eine erfolgreiche Anime-Serie und die Merchandise-Maschinerie laufen und laufen und laufen.

Und das mit Recht, wie Pokémon Go beweist. Immer mehr Menschen wollen als Monster-Trainer einfach die allerbesten sein, streifen durchs Land und suchen weit und breit nach neuen Pokémon.

Durfte sich zuvor der eine oder andere langjährige Fan mancherorts nur unter vorgehaltener Hand über sein nicht unbedingt angesehenes Lieblingsthema unterhalten, so hat sich das mit der Markteinführung von Pokémon Go schlagartig geändert.

Gerade für viele Erwachsene war es nicht sonderlich cool Pokémon zu mögen. Plötzlich ist jedoch jeder zweite Passant in der Fußgängerzone ein Experte, wenn es um die kleinen Monster geht. Echte Kenner denken sich ihren Teil, genießen das neugewonnene Ansehen für ihre Lieblingsfranchise und glänzen mit Fachwissen.

Begeisterte Spieler und Unfallopfer

Das süchtig machende Monsterfang-Prinzip der Pokémon-Reihe fehlt natürlich auch bei Go nicht und so gibt es zahlreiche Zocker, die sich geradezu in der App verlieren.

Es ist ja schön und gut, wenn man viel Freizeit mit dem Spiel verbringt, zumindest zieht es einen an die frische Luft. Doch gleichzeitig kann so eine aufkeimende Pokémon-Sucht auch gefährlicher sein als noch zuvor.

Gerade wegen der Unachtsamkeit vieler Spieler kam es in den letzten Tagen immer wieder zu Vor- und Unfällen, die aber glücklicherweise fast alle sehr glimpflich ausgegangen sind.

So musste das Polizeipräsidium Mittelhessen erst kürzlich berichten, dass ein Mann um 22.40 Uhr die Polizei verständigt hatte, weil er in einer kleinen Stadt 20 bis 30 bewaffnete Personen ausgemacht haben wollte. Die entsandte Streife konnte aufatmen, als sich die Gruppe als mit Smartphones bewaffnete "Pokémon Go"-Spieler herausstellte.

In Niedersachsen mussten unterdessen drei Zocker auf einem Truppenübungsplatz der Bundeswehr aufgelesen werden. Sie hatten sich in äußerste Gefahr gebracht, da dort zu diesem Zeitpunkt mit scharfer Munition geübt wurde.

In den USA fand eine 19-Jährige gar eine Leiche in einem Fluss, als sie Pokémon Go spielte. Auch zahlreiche Verkehrsunfälle und dergleichen mehr gingen in den vergangenen Tagen auf das Konto begeisterter aber unachtsamer Spieler.

Pokémon Go: Alles casual

Dann gibt es da natürlich auch die sogenannten "Casual Gamer". Diese haben zwar Spaß an einer "Pokémon Go"-Runde, in Gefahr dürften sich die Gelegenheitsspieler allerdings kaum begeben. Da weiß man schon mal, was ein Pikachu ist, das Smartphone wird zu Monsterjäger-Zwecken aber nur ausgepackt, wenn man wirklich am Wochenende ein Stündchen Zeit und Lust hat.

Damit wird der Pokédex zwar nicht ganz so schnell voll, aber das macht ja auch nix. Genießer können sich eben manchmal etwas mehr Zeit lassen.

Heimliches Laster

Und was ist mit der Dunkelziffer an Spielern, die tatsächlich auf Monsterjagd gehen, dies jedoch niemals zugeben würden? Auch wenn die Franchise schon immer massig Fans hatte, so war Pokémon - wie bereits erwähnt - in vielen Kreisen einfach nicht sonderlich angesehen. Deswegen gibt es mit Sicherheit auch bei Go so einige Spieler, die heimlich die Nachbarschaft erkunden.

Verweigerer und "Digimon"-Fans

Ihr wwisst nicht wie ein Enton aussieht und wollt es auch gar nicht erst wissen? Dann müsst ihr einer der gefühlt fünf Menschen auf dieser Welt sein, die sich überhaupt nicht für Pokémon interessieren.

Aber sagt jetzt nicht, dass ihr womöglich Digimon-Fans seid. Wobei, auch gut: Erst im Februar ist für PlayStation 4 und PS Vita das unterhaltsame Japano-Rollenspiel "Digimon Story: Cyber Sleuth" erschienen. Dann könnt ihr womöglich einfach damit Spaß haben...

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(cho)