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Supermarktkette Lidl: Monatelange Erpressung mit Bomben

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  • Die Polizei hat zwei Verdächtige festgenommen, die den Discounter Lidl erpresst haben sollen
  • Die Erpresser sollen für eine Bombendetonation in einer Filiale am 15. April verantwortlich sein
  • Sie drohten mit weiteren Bombenangriffen und forderten eine Million Euro

Die Supermarktkette Lidl soll über einen Zeitraum von mehreren Monaten erpresst worden sein. Die Polizei hat zwei Verdächtige festgenommen.

Nach Informationen der "Bild"-Zeitung sollen die Täter bereits am 15. April in einer Filiale in Herten bei Recklinghausen einen Sprengsatz nahe einer Leergutannahme zur Explosion gebracht haben.

Eine Verkäuferin sei verletzt worden. Die Bombe soll per Fernzünder zur Detonation gebracht worden sein.

Eine Million Euro gefordert

Die Erpresser sollen gedroht haben, weitere Bomben in den Märkten der Kette zu zünden, berichtete "Bild". Dem Bericht zufolge haben sie eine Million Euro gefordert.

Um eine erneute Explosion zu verhindern, ging Lidl auf die Forderungen ein und zahlte stückweise drei Monate lang, berichtet das Blatt weiter.

Ein Polizeisprecher kommentierte diese Details nicht und bestätigte lediglich, dass es Festnahmen wegen einer Erpressung des Discounters Lidl gebe.

Weitere Informationen sollen bei einer Pressekonferenz am Donnerstag bekanntgegeben werden. Lidl äußerte sich zunächst nicht und verwies auf die Pressestelle der Polizei.

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(lp)