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Männer hassen es, wenn Frauen diese 9 Dinge sagen

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FRAUEN SPRUECHE
Männer hassen es, wenn Frauen diese 9 Dinge sagen | iStock
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Es passiert nun einmal, dass du manche Dinge immer wieder zu deinem Partner sagst – aber einige Wendungen solltest du dir einfach ganz verkneifen.

Wir haben Paartherapeuten gebeten, uns die Sätze zu nennen, die Männer aus dem Mund ihrer Frauen am meisten nerven - das ist umgekehrt natürlich genauso.

1. "Schon gut, ich mache es selbst."

Ein Tipp für eine gute Ehe: Wenn du deinen Mann bittest, den Klempner zu rufen, um die Spüle reparieren zu lassen, dann gib ihm die Chance, es selbst zu erledigen. Ein "schon gut, ich kümmere mich schon selbst drum", begleitet von einem Augenrollen, führt vielleicht dazu, dass die Spüle schneller repariert wird, aber es sendet deinem Mann die falsche Botschaft.

"Natürlich möchte er dir auch helfen und dich glücklich machen", sagt Anne Crowley, eine Psychologin aus Austin, Texas. "So ein Satz hat aber etwas Frustrierendes für deinen Mann, weil unterschwellig gesagt wird, dass er die Aufgabe nicht erledigen kann und du ihn nicht brauchst."

2. "Das hättest du wissen müssen."

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Du läufst mit offenen Armen einer Enttäuschung entgegen, wenn du erwartest, dass dein Mann jede deiner kleinen Gesten und Bemerkungen dechiffriert, so Ryan Howes, ein Psychologe aus Pasadena in Kalifornien.

"Frauen sind enttäuscht, wenn ihr Mann nicht zwischen den Zeilen oder gleich ihre Gedanken lesen kann, aber Männer sind nun einmal wirklich schlechte Gedankenleser“, erklärt er. "Frauen ersparen sich viel Kummer, wenn sie die Tatsache einfach akzeptieren und direkt sagen, was sie möchten."

3. "Findest du sie sexy?"

Willst du wirklich wissen, was dein Mann über attraktive Frauen denkt? Wahrscheinlich nicht. Außerdem versetzt du damit deinen Partner in eine unangenehme, no-win Lage, erläutert Kurt Smith, ein Therapeut, der sich auf die Beratung von Männern spezialisiert hat.

"Die meisten Männer haben die hübsche Frau im Raum bereits ausgemacht; wenn er dich respektiert, dann sollte er sie einfach ignorieren. Wenn du ihn jetzt noch auf diese Frau hinweist, dann fühlt er sich nur noch unbehaglicher und unsicher bezüglich seines Verhaltens, um dich nicht zu verletzen", erklärt er.

4. "Wir müssen reden."

Kaum etwas verursacht bei verheirateten Männern eine solche Angst, wie diese drei Wörter. Das nächste Mal, wenn du etwas besprechen willst, dann wähle doch bitte weniger unheilverkündende Worte, rät Marcia Naomi Berger, Therapeutin und Autorin des Buches "Marriage Meetings for Lasting Love: 30 Minutes a Week to the Relationship You’ve Always Wanted".

"Die Worte 'Wir müssen reden' sind oft ein Signal dafür, dass die Frau sich über etwas beklagen oder ihren Mann kritisieren will", erläutert sie. "Er nimmt an, dass er einen Fehler gemacht hat und zieht sich zurück, was wiederum eure Verbindung unterbricht – also genau das Gegenteil von dem, was du eigentlich erreichen wolltest."

5. "Benimm dich wie ein Mann."

Ernsthaft? Es gibt kein richtig oder falsch dafür, wie ein Mann sein sollte. Um deines Mannes Willen, verabschiede dich von geschlechtsspezifischen Erwartungen und probiere es mit einer ganz normalen Unterhaltung.

"Deinem Mann zu sagen, dass er sich 'wie ein Mann' verhalten solle, greift ihn in seiner Kernidentität an", so Howes. "Das ist eine Aussage, die aufgeladen ist mit Scham und Verachtung und sie könnte einen Riss in eurer Beziehung verursachen, der sich nicht so leicht kitten lässt."

6. "Sei ein bisschen ordentlicher, ich bin nicht deine Mutter."

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Es gibt bessere Wege, deinen Mann dazu anzuhalten, seine dreckigen Socken in den Wäschekasten zu werfen, als ihn immer daran zu erinnern, dass es dich nervt, immer den Platz seiner Mutter einnehmen zu müssen.

"Die Mutter-Anspielung verschlimmert eine meist eh schon angespannte Situation nur noch", sagte Smith. "Viele Männer sind sensibel, was die Beziehung zu ihrer Mutter angeht. Zu implizieren, dass er seine Mutter immer noch braucht, wird nicht dazu führen, dass er das Verhalten, das dich stört, ändert."

7. "Du musst, du sollst, du darfst nie…"

Entschuldige, aber deinen Partner so zu tadeln, wenn er das Geschirr mal wieder nicht abgewaschen hat (oder den Müll rausgebracht oder die Kinder zur Schule gefahren), wird kaum eine Änderung seines Verhaltens herbeiführen, erläutert Berger.

"Darauf hinzuweisen, dass jemand dieses oder jenes 'nie' tut, lässt keinen Raum für Verbesserung. Vielmehr werden seine 'Verfehlungen' noch in Stein gemeißelt", fügt sie hinzu. "Viel besser wäre es, etwas wie 'es wäre wirklich schön, wenn du heute den Geschirrspüler einräumen könntest' zu sagen. Und wenn der Partner diese Aufgabe dann erledigt, bedanke dich. Wahrscheinlich kannst du so zukünftig mit mehr Hilfe rechnen."

8. "Du hast in letzter Zeit ganz schön zugelegt, hm?"

Statt auf die Veränderung im Erscheinungsbild deines Partners hinzuweisen, unterstütze ihn lieber und sage ihm, dass du dich freuen würdest, wenn er mit dir zusammen einer Sportgruppe beitreten würde. So erläutert es Becky Whetstone, eine Therapeutin aus Little Rock, Arkansas.

"Zu betonen, dass sein Körper nicht mehr der ist, der er einmal war, lässt sein Selbstbewusstsein schrumpfen – und erhöht die Kalorienzufuhr nur noch weiter."

9. "Du bist schon wieder mit deinen Kumpels unterwegs?"

Betrachte einen kleinen Männer-Urlaub nicht als Bedrohung für deine Ehe. Es ist tatsächlich genau das Gegenteil. Ein bisschen Zeit getrennt voneinander wird eurer Beziehung gut tun, sagt Howes.

"Ja, manchmal ist ein Männerabend nur eine Entschuldigung, um hemmungslos zu trinken und zu furzen, für viele Männer aber sind das wichtige Gelegenheiten, um sich auszutauschen. Rat zu suchen und bestimmten Gefühlen ein Ventil zu bieten", erläutert er. "Ehefrauen, die sich dadurch bedroht fühlen oder ihren Männern diese Zeit verbieten, unterbrechen ihre eigene Lebensader."

Der größte Vorteil der Männerzeit laut Howes? "Die Chancen stehen ziemlich gut, dass er ein noch besserer Vater und Ehemann wird, wenn er sich über genau das mit anderen Vätern und Ehemännern austauschen und vergleichen kann."

Dieser Artikel erschien zuerst in der Huffington Post USA und wurde von Cornelia Lüttmann aus dem Englischen übersetzt.

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