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AfD-Politikerin Beatrix von Storch: Ärger auf schwulem Stadtfest in Berlin

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BEATRIX VON STORCH
Sie wollten sie von hinten sehen: Ärger für von Storch auf der Schwulenparty | Wolfgang Rattay / Reuters
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"Von hinten sind wir alle gleich", heißt es auf dem Plakat. Nebst stilisierter Bilder nackter Hinterteile verschiedener Hautfarben.

Die Organisatoren des Lesbisch-Schwulen Stadtfestes am Nollendorfplatz in Berlin hatten damit für die Fete am Wochenende geworben.

So ganz jeder Allerwerteste war zumindest den Besuchern des Festes dann doch nicht willkommen. Nelly Morell, ausweislich ihrer Facebook-Seite Showgirl in der Gaykneipe "Rauschgolds Lieblingsbar", postete auf Facebook ein Foto der AfD-Politikerin Beatrix von Storch, die sich auf der Straße mit ein paar Leuten unterhält.

Dazu den Kommentar "Da kotzen wir doch gleich im Strahl“, und "Da haben wir doch gleich mal Platzverweis ausgesprochen".

stadtfest

Die AfD und Homosexuelle

Mit dem Verhältnis der AfD zu Homosexuellen steht es nicht zum Besten, auch wenn einzelne Parteimitglieder versuchen, dem Eindruck entgegenzutreten, die Partei sei da intolerant.

Im Grundsatzprogramm heißt es dazu nur, die Partei lehne eine "einseitige Hervorhebung der Homo‐ und Transsexualität im Unterricht (...) entschieden ab", das traditionelle Familienbild dürfe nicht durch eine "laute Minderheit" zerstört werden.

Hauptsache: von Storch war weg

Der Facebook-Post wurde zwar am Montagmorgen gelöscht. Ein Sprecher der Tageszeitung AfD bestätigte allerdings der "Berliner Morgenpost“, dass von Storch tatsächlich bei dem Fest war. "Sie wollte gar nicht bleiben, sich nur umschauen. Dass ihr jemand einen Platzverweis erteilen wollte, geht rechtlich gar nicht."

Wie auch immer: Die Partygäste haben von Storch in jedem Fall von hinten gesehen.

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(lk)