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"Muss Rasen mähen": Mit diesen Ausreden bleiben Republikaner Trumps Nominierung fern

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DONALD TRUMP
Der US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump | Dennis Van Tine/STAR MAX/IPx
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  • Am heutigen Montag beginnt der Parteitag, auf dem Donald Trump zum Präsidentschaftskandidaten der Republikaner ernannt werden soll
  • Doch viele Senatoren werden aus Protest fernbleiben - teils mit kuriosen Ausreden
  • Die Polizei erwartet heftige Proteste von Trump-Gegnern

Ab heute beginnt die große Trump-Show. In Cleveland fängt der Nominierungsparteitag der Republikaner an, auf dem die Partei ihren Präsidentschaftskandidaten für die Wahl im November ernennen will.

Rund 50.000 Menschen sind in der Stadt im Bundesstaat Ohio zu Gast. Der Parteitag soll den hochumstrittenen Donald Trump offiziell zum Präsidentschaftskandidaten küren. Höhepunkt soll die Rede Trumps am Donnerstag sein, in der er die Nominierung annimmt.

Lieber Wandern und Fischen als Trump ansehen

Doch Trump ist auch in der eigenen Partei hochumstritten. Aus Protest gegen Trump werden einige namenhafte republikanische Politiker auf die Pilgerfahrt nach Cleveland verzichten.

Zum Beispiel wird der Gouverneur von Ohio, John Kasich, Trump nicht unterstützen und nicht offiziell auf dem Parteitag auftreten. Andere Republikaner brachten kurios Ausreden, warum sie nicht bei Trumps Nominierung anwesend sein können:

Allerdings werden der Anti-Trump-Bewegung kaum noch Erfolgschancen zugerechnet.

Der Parteitag findet in einem angespannten Umfeld statt. Gegner und Befürworter des Immobilienmilliardärs Trump haben viele Demonstrationen angekündigt. 5000 Polizisten sind im Einsatz.

So haben die schwarze Bürgerrechtsbewegung "Black Lives Matter" und die weißen Nationalisten der "World Workers Party" Protestmärsche angekündigt. Bereits am Sonntag zogen einzelne kleinere Züge durch die Stadt.

Ursprünglich wollte Cleveland deshalb eine fast fünf Kilometer große Sperrzone rund um die Quicken Loans Arena errichten, den Ausrichtungsort des Parteitages. Nach Klagen müssen Proteste aber in Sichtweite des Objekts stattfinden.

In Cleveland darf jeder offen Waffen tragen

Die tödlichen Schüsse auf Polizisten in Baton Rouge haben die Sorgen um die Sicherheit des am Montag beginnenden Nominierungsparteitags der US-Republikaner nochmals erheblich verschärft.

In Cleveland kommt erschwerend dazu, dass der Bundesstaat Ohio ein sogenannter "Open Carry State" ist. Das sichtbare Tragen von Waffen kann nicht verboten werden.

Vertreter der Polizeigewerkschaft forderten bei CNN, diese Regelung für den Parteitag aufzuheben. Eine Sprecherin von Gouverneur John Kasich sagte aber, geltendes Recht könne nicht ausgesetzt werden.

Mit Material der dpa und der AP

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