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Frankreichs Regierungschef Valls bei Schweigeminute für Opfer in Nizza ausgebuht

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MANUEL VALLS
Frankreichs Regierungschef Valls bei Schweigeminute für Anschlagsopfer in Nizza ausgebuht | Pascal Rossignol / Reuters
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  • Bei einer Schweigeminute für die Opfer von Nizza haben Franzosen Regierungschef Valls ausgebuht
  • Feuerwehrleute und Rettungskräfte erhielten dagegen Applaus

Bei der Schweigeminute für die Opfer des Anschlags von Nizza ist Frankreichs Regierungschef Manuel Valls ausgebuht worden.

Am Tatort auf dem Strandboulevard der Mittelmeer-Stadt bedachten Teilnehmer den Premierminister und weitere Regierungsvertreter am Montag vor und nach dem Innehalten mit Unmutsäußerungen, wie der Sender BFMTV berichtete.

Feuerwehrleute und Rettungskräfte erhielten dagegen Applaus.

Nach dem Anschlag mit 84 Toten wird in Frankreich heftig darüber diskutiert, ob die Behörden genug für den Schutz der Bevölkerung vor Terrorangriffen getan haben.

Fahnen in Frankreich auf Halbmast

Ein 31-Jähriger hatte am Donnerstag - dem französischen Nationalfeiertag - einen Lastwagen durch eine Menschenmenge gesteuert und 84 Menschen getötet, bevor er von der Polizei erschossen wurde. In den vergangenen Monaten war das Land mehrmals Ziel verheerender Anschläge.

Am Montagmittag gedachten auf der berühmten Promenade von Nizza Tausende der Opfer, auch im Rest des Landes hielten Menschen inne.

Präsident François Hollande nahm im Pariser Innenministerium an der Seite von Vertretern der Sicherheitskräfte an der Schweigeminute teil.

Seit Samstag galt in Frankreich eine dreitägige Staatstrauer, an offiziellen Gebäuden hingen die Fahnen auf Halbmast.

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(sk)