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Pokémon Go wird Kiffer zum Verhängnis

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POKEMON GO
Von Pokémon Go abgelenkt, bemerkte ein Kiffer nicht, dass sich die Polizei näherte. Wegen des Joints in seiner Hand gab es dann eine Anzeige | Sam Mircovich / Reuters
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  • Spieler so in Pokémon Go vertieft, dass er Joint in der Hand vergisst
  • Polizisten riechen das Gras und zeigen ihn an

Seit dem Start von Pokémon Go sind vermehrt Smombies in München unterwegs, also Menschen, die ständig nur auf ihre Smartphones schauen. Davor warnte die Polizei sogar bei Twitter.

Einer dieser Smombies hat nun eine Anzeige kassiert. Doch es waren nicht die kleinen Monster selbst, die die Polizeistreife auf den Plan riefen.

Die Beamten haben in der Fußgängerzone den Geruch von Marihuana wahrgenommen. Auf der Suche nach der Quelle stießen sie auf den 30 Jahre alten Monsterjäger. Dieser hatte in der einen Hand sein Smartphone - und in der anderen einen Joint.

Polizisten unterbrechen Monsterjagd in München

Als die Polizisten den Mann ansprachen, reagierte er sehr überrascht und sagte: "Oh Shit, darf ich das noch schnell fertig machen?"

Der Mann sei damit beschäftigt gewesen im derzeit weltweit gehypten Online-Spiel Pokémon Go die "hiesige Arena" einzunehmen, teilte die Polizei mit. Daher hatte er die sich nähernden Beamten wohl gar nicht bemerkt. Er habe sich aber dann "absolut kooperativ" verhalten.

Und so nahmen die Beamten den Mann bereits am Samstag mit aufs Präsidium. Kurze Zeit später konnte er dann wieder auf Monsterjagd gehen - allerdings mit einer Anzeige in der Tasche.

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