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Berichte: Putschisten hatten Erdogans Jet im Visier – aber schossen nicht

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TURKISH JET
Berichte: Putschisten hatten Erdogans Jet im Visier – aber schossen nicht | Getty / Reuters
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  • Militärquellen berichten, die Putschisten hätten am Freitagabend das Flugzeug Erdogans ins Visier genommen
  • Sie schossen jedoch nicht
  • "Wieso ist ein Mysterium", sagte ein ehemaliger Offizier

Es klingt beinahe zu abenteuerlich, um wahr zu sein. Auf dem Höhepunkt des türkischen Putschversuches in der Nacht auf Samstag sollen Piloten der Putschisten das Flugzeug des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan ins Visier genommen haben.

Doch das Feuer blieb aus. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen ehemaligen Offizier, der über sensible Informationen verfügen soll.

Zweite Quelle bestätigt: Erdogans Flugzeug war "in Gefahr"

"Mindestens zwei F16-Maschinen sollen Erdogans Flugzeug bedrängt haben, als es in der Luft auf dem Weg nach Istanbul war“, berichtet der Informant. Warum sie nicht geschossen hätten, sei ein Mysterium.

Ein weiterer hochrangiger Offizier erklärte, das Flugzeug des Präsidenten sei "in der Luft in Gefahr“ gewesen, gab jedoch keine Details bekannt.

Die Nachricht könnte Wasser auf die Mühlen derjenigen sein, die hinter dem gescheiterten Militärcoup eine Inszenierung Erdogans sehen.

Gülen: Erdogan könnte hinter dem Coup stecken

Auch Fethullah Gülen, den Erdogan als Dratzieher des Aufstandes betrachtet, hat am Samstag erklärt, vielleicht stecke Erdogan selbst hinter dem Aufstand der Armee.

Experten erwarten, dass der Präsident die Ausnahmesituation in der Türkei für eine radikale Umgestaltung des Landes nutzt.

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