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Hollande spricht von islamistischem Terroranschlag

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  • Der französische Präsident spricht in einer Fernsehansprache von einem Terroranschlag
  • In der Rede bringt er die Attacke in Verbindung mit islamistischen Terror
  • Der bald auslaufende Ausnahmezustand soll weiter verlängert werden

Nach der tödlichen Attacke mit einem Lastwagen auf Passanten in Nizza hat Frankreichs Präsident François Hollande von einem terroristischen Charakter der Tat gesprochen.

"Wir müssen alles tun, um die Geißel des Terrorismus zu bekämpfen", sagte Hollande am Freitagmorgen in Paris.

Ausnahmezustand soll weiter verlängert werden

"Ganz Frankreich ist vom islamistischen Terrorismus bedroht", sagte der Staatschef. Deswegen sollten zusätzlich Soldaten und Reserven bei den Sicherheitskräften mobilisiert werden.

Der seit den Anschlägen vom 13. November geltende Ausnahmezustand, den Hollande eigentlich am 26. Juli enden lassen wollte, soll um drei weitere Monate verlängert werden. Das Parlament solle darüber in der kommenden Woche entscheiden.

Das Attentat rief Bestürzung auf der ganzen Welt hervor. Der Asien-Europa-Gipfel (Asem) hat mit Trauer und Bestürzung auf den Anschlag.

Obama sagt Unterstützung der USA zu

Zum Auftakt des zweitägigen Treffens in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator gedachten die 34 Staats- und Regierungschefs und anderen Repräsentanten aus 51 Ländern mit einer Schweigeminute der Opfer. "Es ist ein trauriger Tag für Frankreich, Europa und uns alle hier in der Mongolei", sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk vor Journalisten.

US-Präsident Barack Obama sagte in einer Mitteilung des Weißen Hauses: "Ich war stolz, heute neben führenden Persönlichkeiten aus Frankreich bei den Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag in Paris zu stehen, und die Vereinigten Staaten werden weiterhin fest an der Seite der Franzosen während dieser tragischen Zeit stehen. Wir werden jede Unterstützung liefern, die benötigt wird."

Mit Material der dpa

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