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"Pokémon Go": Skurrile Ereignisse und Fakten rund um die neue App

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POKEMON GO
A virtual map of Bryant Park is displayed on the screen as a man plays the augmented reality mobile game "Pokemon Go" by Nintendo in New York City, U.S. July 11, 2016. REUTERS/Mark Kauzlarich | Mark Kauzlarich / Reuters
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Pokémon Go erobert die Welt. Auf dem ganzen Erdball sind seit Tagen Heerscharen von Menschen aller Altersklassen auf der Suche nach virtuellen, kleinen Monstern.

Sie wandeln durch Parks, Gebäude und auf Straßen und sorgen für eine Menge Aufmerksamkeit. Hier die skurrilsten Ereignisse und Fakten rund um das neue Smartphone-Game.

Polizeihund verliert die Spur wegen Pokémon Go

Die Jagd nach Monstern wurde für einen Polizeihund in Nebraska zum großen Problem. Dieser sollte eigentlich die Fährte eines maskierten Flüchtigen aufnehmen, wurde aber leider durch die Massen an Menschen in der Nähe von seiner Spur abgebracht.

Polizei fasst Straftäter, dier Pokémon Go spielt

Ganz so viel Glück hatte ein Straftäter aus Trier nicht. Dieser war Berichten zufolge gerade "auf der Jagd" und so vertieft in das Spiel, dass er die Polizisten in seiner Nähe nicht wahrnahm. Der junge Mann wurde dummerweise per Haftbefehl gesucht und hatte sich bisher seiner Strafe entzogen.

Vorsicht vor manipulierten Pokémon-Apps! Mehr Infos darüber erhalten Sie in diesem Clipfish-Video

Traumberuf Pokémon-Trainer

Die Firma GoSu sucht in einer aktuellen Stellenanzeige nach Pokémon-Nerds mit "außergewöhnlich guten Englischkenntnissen". Sie sollen eine neue App testen, mit der Spieler gleichzeitig chatten und Pokémon jagen können.

Stars im Pokémon-Fieber

Auch Stars hat das "Pokémon Go"-Fieber schon gepackt. John Mayer beispielsweise outete sich in einem Instagram-Post bereits als User. Demi Lovato suchte laut Nick Jonas verzweifelt nach Monstern und Chrissy Teigen findet es "schon fies", dass beim Einloggen nach dem Alter gefragt wird.

Spielen am Holocaust-Denkmal

Sogar an Gedenkstätten für Opfer der Nazis in Berlin und den USA wurden Spieler gesichtet. Auch auf Friedhöfe zieht es die eifrigen Pokémon-Trainer - Respekt vor den Toten, Fehlanzeige.

Pokémon-Go-Spieler im Tiger-Gehege

So mussten Beamte aus Ohio beispielsweise zwei Pokémon-Jäger festnehmen, weil sie auf der Suche nach den Fantasie-Wesen nahe eines Tiger-Geheges über den Zaun eines Tierparks geklettert waren. Blöd - oder vielleicht auch sehr gut, dass die beiden von einer Überwachungskamera gefilmt wurden.

Auch in Südkalifornien ignorierten Zocker eine Absperrung. Leider zog sich der Zaun an einer Klippe entlang und die Pokémon-Trainer stürzten mehrere Meter in die Tiefe. Sie wurden leicht verletzt.

Pokémon-Go-Spieler fuhr mit Auto gegen Baum

Die Pokémon-Jagd am Steuer hat zu einem Autounfall im US-Staat New York geführt. Abgelenkt vom Smartphone-Spiel setzte ein Fahrer seinen Wagen gegen einen Baum, wie die Polizei der Stadt Auburn am späten Mittwoch mitteilte. Der Fahrer sei leicht verletzt worden.

Die Polizei warnt deswegen in vielen Ländern der Welt.

Pokémon-Verfolger als Einbrecher verdächtigt

Ein Paar hat auf der Jagd nach "Pokémon"-Monstern einen Polizeieinsatz in Rheinland-Pfalz ausgelöst. Wie die Beamten am Donnerstag berichteten, meldete sich am Mittwochabend eine Frau in Hochdorf-Assenheim und berichtete von einem verdächtigen Paar. Die beiden hätten an einem Handy herumgemacht, sich getrennt und vor einem anderen Haus wiedergetroffen.

Die Anwohnerin, die gerade eine Veranstaltung zum Einbruchschutz besucht hatte und das Paar nicht kannte, alarmierte die Polizei. Diese gab aber schnell Entwarnung. Die beiden vermeintlichen Einbrecher seien mit der neuen App Pokémon Go unterwegs gewesen. Das Paar durfte nach der kurzen Kontrolle die Monsterjagd fortsetzen.

Gejammer über Muskelkater

Für eigentliche Stubenhocker hat die App besondere Nebenwirkungen. In den sozialen Netzwerken jammern User bereits über Muskelkater und schmerzende Beine. Auch für Hunde kann der neue Trend ganz schön anstrengend werden. Im Internet wird bereits mit diversen Collagen gescherzt, wie müde die Vierbeiner vom ständigen Gassi gehen seien.

Pokémon Go als Werbepartner

Mittlerweile nutzen viele Unternehmen den Hype um das Spiel als Werbestrategie. Die deutsche Bahn schreibt beispielsweise "Ein wildes SPARPREIS erscheint" mit dem Slogan "Gotta catch ém all!"

Und der Politiker Dr. Andreas Schmidt fand eines der Monster vor der SPD-Regional-Geschäftsstelle in Sachsen-Anhalt - was für ein Zufall. Immerhin versucht die SPD, mit der App die Wähler zu erreichen.

Wo Pokémon Go besonders viele Menschen interessiert

Bewohner aus den Niederlanden und Costa Rica interessieren sich derzeit am meisten für das neue Spiel. Google Trends veröffentlichte ein Ranking, wonach diese beiden Gebiete Pokémon Go am häufigsten in ihre Suchmaschinen eingeben würden. Kanada, El Salvador und Amerika kommen erst im Anschluss. Die App wurde in einer Woche so oft runtergeladen, wie die beliebte Flirt-Anwendung "Tinder" in mehreren Jahren.

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