Huffpost Germany

Nizza: Mutter verliert ihr Baby in der Menschenmenge - doch dann hilft das ganze Netz

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken

Tiava Banner befand sich während des Anschlags in Nizza vor Ort. Als Panik ausbrach und die Menschen hektisch umherirrten hat Banner in dem Tumult ihren acht Monate alten Sohn verloren.

Die Mutter wusste sich nicht anders zu helfen, als über Facebook einen Aufruf zu starten. Darin bat sie um Mithilfe bei der Suche ihres Sohnes.

Tatsächlich konnte die Mutter nach einigen Stunden ihren Sohn wieder in die Arme nehmen.

Wie ihr Sohn wieder zu ihr zurück kam, könnt ihr im Video oben sehen.

Angehörige suchen über die sozialen Netzwerke nach Vermissten

Da die Telefonleitungen nach dem Anschlag zusammen gebrochen sind, suchen auch andere Angehörige über die sozialen Netzwerke nach Vermissten.

Mit dem Hashtag #PortesOuvertesNice und #Nice06 wurden Bilder von den Vermissten auf Twitter hochgeladen.

Auch Facebook hat erneut den Sicherheitscheck aktiviert, bei dem Betroffene über das Netzwerk ihren Familien und Freunden mitteilen können, dass sie sich in Sicherheit befinden.


Kindern helfen

Seit Jahren schon warnen Experten, dass allein in Deutschland jedes fünfte Kind in Armut lebt. Viel schwieriger noch die Situation von Kindern in Südeuropa, Afrika oder Südasien. Doch was fehlt ihnen wirklich? Wie kann man ihnen wirkungsvoll helfen?

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder in Deutschland sind so arm, dass ihre Eltern sich nicht einmal eine warme Mahlzeit leisten können. Ihnen hilft das Deutsche Kinderhilfswerk mit Kinderhäusern. Hier können die Kinder in Ruhe essen, Hausaufgaben machen und sogar an Kochkursen teilnehmen. Das ist nur mit Spenden möglich.

Die Wirtschaftskrise in Griechenland trifft Kinder ganz besonders. Der Verein KRASS e.V.“ möchte den Kindern in Athen und wo immer möglich in Griechenland, eine Auszeit mit Spiel, Kunst und Spaß unter professioneller Begleitung ermöglichen.”Details findet ihr hier.

Ihr könnt auch einfach Zeit spenden: Als Vorlesepate von Kindern im Raum Stuttgart bei Leseohren e.V.

Oder ihr werdet gleich Pate für ein Kind und schenkt ihm ein Stück unbeschwerte Freizeit: Solche Paten vermittelt zum Beispiel das Projekt Biffy Berlin.

(ben)