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Nizza-Attentat: Eins der ersten Opfer des Anschlags war eine muslimische Mutter

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Eine der ersten Toten des Anschlags in Nizza war die Muslimin Fatima Charrinhi.

Sie war einer der mindestens 84 Menschen, die dem Attentäter in der Nacht des französischen Nationalfeiertags zum Opfer fielen.

Die Mutter von sieben Kindern war sofort tot.

Laut ihrem Sohn Hamza war sie sogar die Erste, die bei der Todesfahrt des weißen LKW ihr Leben ließ. “Vor ihr gab es keine anderen Toten”, sagte er im Gespräch mit der französischen Zeitung “L’Express”.

Nach ihrem Tod will der 28-Jährige der Welt wenigstens mitteilen, was für ein großartiger Mensch sie gewesen sei. Sie sei eine “außergewöhnliche Mutter” gewesen, sagte er. “Sie trug einen Schleier und praktizierte einen gemäßigten Islam. Einen wahren Islam.”

Einen Islam, der “nicht der der Terroristen” sei.

“L’Express” veröffentlichte dieses Bild von Charrinhis Aufenthaltsgenehmigung. (Aus Respekt vor der Toten haben wir uns dazu entschieden, das Gesicht unkenntlich zu machen.)

muslima

Muslime auf der ganzen Welt reagieren geschockt auf das schreckliche Attentat.

Der französische Islamrat (CFCM), die Große Pariser Moschee und die Vereinigung der französischen Moscheen (UMF) verurteilten den Anschlag von Nizza.

Dieser Artikel erschien ursprünglich in der HuffPost France und wurde von Lea Kosch aus dem Französischen übersetzt.

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(sma)